Swiss-Flieger vor Start in Delhi wegen Triebwerkproblem evakuiert

Keystone-SDA
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Bern,

Ein Swiss-Flieger musste in Delhi kurz vor dem Start evakuiert werden, sechs Personen wurden verletzt. Grund war ein Triebwerkproblem.

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Ein Flugzeug der Swiss musste in Delhi evakuiert werden. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Delhi musste ein Flieger der Swiss vor dem Start evakuiert werden.
  • Sechs der 232 Passagiere mussten medizinisch betreut werden.
  • Die Fluggesellschaft spricht von einer belastenden Situation.

Ein Flieger der Fluggesellschaft Swiss ist am Flughafen in Delhi wegen eines Problems an einem Triebwerk evakuiert worden. Sechs Passagiere befanden sich zunächst in medizinischer Kontrolle, wie Swiss in der Nacht auf Sonntag mitteilte.

Das Problem sei beim Start um kurz nach 1 Uhr morgens indischer Ortszeit aufgetreten, schrieb die Medienstelle der Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und das Flugzeug vorsorglich evakuiert. Zunächst hatte «Blick» online über den Vorfall berichtet.

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Von den 232 Passagieren wurden sechs verletzt. (Symbolbild) - keystone

An Bord des Airbus A330 befanden sich laut Swiss 228 Passagiere sowie vier Kleinkinder. Die Crewmitglieder seien wohlauf. Zu den verletzten Personen konnte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zunächst keine weiteren Angaben machen. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit ihrer Gäste und Crew stets höchste Priorität habe.

Die meisten Passagiere verliessen das Flugzeug über Notrutschen, wie aus dem Communiqué hervorging. Für einzelne Personen, denen dies nicht möglich war, sei eine Treppe organisiert worden.

Swiss schickt Spezialisten für Untersuchung nach Indien

Swiss schrieb von einer belastenden Situation für alle Beteiligten. Die Reisenden würden betreut. Die Teams vor Ort arbeiten laut der Fluggesellschaft mit Hochdruck daran, Möglichkeiten für Umbuchungen oder nach Hotels zu finden. Die Swiss arbeite zudem eng mit den örtlichen Behörden zusammen.

Eine Taskforce der Fluggesellschaft habe die Arbeit aufgenommen. Technische Spezialistinnen und Spezialisten würden nach Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen. Die Fluggesellschaft wolle im Detail wissen, was zum Vorfall geführt hat.

Kommentare

User #2557 (nicht angemeldet)

Sehr gut ! 👍 Immer Besser wenn nicht auf Teufel komm raus alles Durchgezogen wird. Nur ? Was haben Triebwerk Probleme mit Unwohlsein der Passagiere zu tun ?

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a
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