Swiss-Evakuierung: Drei von vier Passagieren aus Spital entlassen

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Indien,

Ein Swiss-Flieger musste am Sonntag in Delhi kurz vor dem Start evakuiert werden, vier Personen wurden verletzt. Drei haben das Spital verlassen.

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Eine Swiss-Maschine in Dehli machte Probleme. - X/@upuknews1

Das Wichtigste in Kürze

  • In Delhi musste ein Flieger der Swiss vor dem Start evakuiert werden.
  • Drei von vier Passagieren konnten das Spital mittlerweile wieder verlassen.
  • Die Fluggesellschaft spricht von einer belastenden Situation.

Ein Flieger der Fluggesellschaft Swiss ist am Flughafen in Delhi wegen eines Problems an einem Triebwerk evakuiert worden. Vier Passagiere befanden sich zunächst in medizinischer Kontrolle, wie Swiss in der Nacht auf Sonntag mitteilte.

Drei Passagiere konnten das Spital mittlerweile verlassen, wie die Swiss am Montag in einer Medienmitteilung schreibt. Ein Fluggast befinde sich weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die in Zürich stationierten Besatzungsmitglieder seien heute Morgen in Zürich eingetroffen.

Darum war der Ton im Swiss-Flieger so rau

Oliver Buchhofer, Chief Operations Officer von Swiss, erklärt, dass ein rauer Ton im Fall einer Evakuierung dazugehöre. «Das kann ungewohnt wirken, weil man sie (die Crews Anm. d. Red.) sonst ganz anders erlebt.»

Schwierigkeiten gab es offenbar auch bei der Evakuierung. Man habe gemerkt, «dass es weiterhin Informationsbedarf gibt, insbesondere beim Thema Handgepäck». Und weiter: «Für eine schnelle und sichere Evakuierung ist es zentral, dass persönliche Gegenstände zurückgelassen werden.»

Start in Delhi wurde abgebrochen

Augenzeugen sprachen gegenüber «Blick» von einem heftigen Knall.

Am Sonntagvormittag teilte die Fluggesellschaft mit, dass sich vier Passagiere weiterhin im Spital befinden. «Unsere Mitarbeitenden sind auch dort vor Ort und stehen ihnen eng zur Seite. So lange, wie es die Situation erfordert.»

Eine Flugbegleiterin hatte sich zudem ein gestauchtes Fussgelenk zugezogen. Die anderen Crewmitglieder sind wohlauf.

Das Problem sei beim Start um kurz nach 1 Uhr morgens indischer Ortszeit aufgetreten, schrieb die Medienstelle der Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und das Flugzeug vorsorglich evakuiert. Zunächst hatte «Blick» online über den Vorfall berichtet.

An Bord des Airbus A330 befanden sich laut Swiss 228 Passagiere sowie vier Kleinkinder. Die 13 Crewmitglieder seien wohlauf. Zu den verletzten Personen konnte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zunächst keine weiteren Angaben machen. Die Fluggesellschaft betonte, dass die Sicherheit ihrer Gäste und Crew stets höchste Priorität habe.

Die meisten Passagiere verliessen das Flugzeug über Notrutschen, wie aus dem Communiqué hervorging. Für einzelne Personen, denen dies nicht möglich war, sei eine Treppe organisiert worden.

Swiss schickt Spezialisten für Untersuchung nach Indien

Swiss schrieb von einer belastenden Situation für alle Beteiligten. Die Reisenden würden betreut. Die Teams vor Ort arbeiten laut der Fluggesellschaft mit Hochdruck daran, Möglichkeiten für Umbuchungen oder nach Hotels zu finden. Die Swiss arbeite zudem eng mit den örtlichen Behörden zusammen.

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Von den 232 Passagieren wurden sechs verletzt. (Symbolbild) - keystone

Eine Taskforce der Fluggesellschaft habe die Arbeit aufgenommen. Technische Spezialistinnen und Spezialisten würden nach Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen. Die Fluggesellschaft wolle im Detail wissen, was zum Vorfall geführt hat.

Kommentare

User #5443 (nicht angemeldet)

bis die startbahnen glühen.

User #1609 (nicht angemeldet)

Wie ist denn das eigentlich mit dem Arbeitgeber? Der wartet doch das der Urlauber wovon ich ausgehe das es die meisten sind, zurück ist und seine Arbeit wieder aufnimmt. Wird dann der Urlaub verlängert oder ist es höhere Gewalt und der Arbeitgeber stellt den Arbeitnehmer so frei ?

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