In Südafrika untersucht eine Kommission Staatsplünderung während der Amtszeit von Präsident Jacob Zuma. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen Swissport.
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Das Logo des Bodenabfertigungsunternehmens Swissport. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bodenabfertigungsunternehmen Swissport sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
  • Eine südafrikanische Kommission beschuldigt es der Korruption.
  • Swissport droht nun ein Strafverfahren.

Eine Kommission in Südafrika, die die Plünderung des Staates in der Amtszeit von Präsident Jacob Zuma von 2009 bis 2018 untersucht hat, wirft dem Bodenabfertigungsunternehmen Swissport Korruption vor, wie die «SonntagsZeitung» berichtet.

Demnach geht es um Bestechung in Millionenhöhe. Laut dem von der Zeitung zitierten Bericht gibt es «stichhaltige Beweise für korrupte Zahlungen». Die Vorwürfe drehen sich um umgerechnet 1,7 Millionen Franken, die im Zusammenhang mit einem Vertrag von Swissport und der Fluggesellschaft South African Airways an eine eigens gegründete Gesellschaft gegangen sind.

Swissport habe die Ergebnisse der Kommission zur Kenntnis genommen, sei aber mit deren Schlussfolgerungen nicht einverstanden, sagt ein Sprecher der «SonntagsZeitung». Man widerspreche auch «einigen der im Bericht genannten Fakten», sagte er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Nach von der «SonntagsZeitung» zitierten Angaben des Branchenportals Aerotelegraph droht Swissport nun ein Strafverfahren.

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