Stellenanteil mit Home-Office-Option wächst deutlich
Homeoffice ist bei Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beliebt. Das wissen auch die Unternehmen, die es bei ihren Stellenausschreibungen anbieten.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Möglichkeit, aus dem Homeoffice arbeiten zu können, ist Schweizern wichtig.
- Dem wird Rechnung getragen: In 12,7 Prozent der Stelleninserate ist Homeoffice möglich.
- Damit überholt die Schweiz erstmals Deutschland.
Schweizer Arbeitnehmende arbeiten nach Möglichkeit gerne von zu Hause aus.
Der Anteil an Stellenausschreibungen mit Option auf Home-Office ist laut dem Stellenportal Indeed seit Jahresanfang deutlich gestiegen.
Konkret stieg der Anteil an Stellenausschreibungen mit Remote-Option in der Schweiz seit Jahresbeginn um 12,7 Prozent.
Schweiz liegt beim Homeoffice-Anteil vor Deutschland
Knapp jede siebte Stellenausschreibung biete inzwischen die Möglichkeit zum «ortsunabhängigen» Arbeiten, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.
Das sei der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen Anfang 2019.
Damit liege die Schweiz beim Homeoffice-Anteil erstmals vor Deutschland und weise das stärkste Homeoffice-Wachstum in Europa auf.
Neben der Schweiz zeigten lediglich Belgien (+7,4%) und Italien (+6,1%) substanzielle Zuwächse.
Homeoffice-Boom vor allem dank Büro- und Verwaltungsjobs
Rückläufig sei die Anzahl Stellen derweil in Deutschland (-1,5%), Grossbritannien (-4,3%), den Niederlanden (-5,1%) und insbesondere in Schweden (-13,5%).
Mit Blick auf die einzelnen Berufsgruppen basiere der Boom in der Schweiz vor allem auf Büro- und Verwaltungsjobs. Dahinter folge der Bereich Maschinenbau sowie stark digitalisierte Bank- und Finanzstellen.
Am anderen Ende der Skala stünden Branchen aus technischen Berufsgruppen wie Daten & Analytics, IT-Systeme & Lösungen und Softwareentwicklung.
Die stärksten Rückgänge seien derweil in der privaten und öffentlichen Sicherheitsbranche sowie im Rechtswesen zu verzeichnen.











