SRG hält an Abbau fest – 900 Jobs weg
Der geplante Abbau von 900 Stellen bei der SRG bleibt bestehen. Das gesetzlich vorgesehene Konsultationsverfahren brachte keine neuen Lösungen.

Das Wichtigste in Kürze
- 900 Stellen werden bei der SRG bis 2029 abgebaut.
- Das Konsultationsverfahren brachte keine Lösungen.
- Entlassungen bleiben unvermeidlich.
Vom 25. November bis zum 14. Dezember konnten die Mitarbeitenden der SRG Vorschläge einreichen, um den Stellenabbau zu verringern oder dessen Auswirkungen abzumildern. Diese Vorschläge, die verschiedene Bereiche betrafen, seien sorgfältig geprüft worden. Eine Reduktion konnte dabei laut der SRG aber nicht erreicht werden.
Tatsächlich hätten sich viele dieser Vorschläge mit den wichtigsten strategischen Schwerpunkten des Transformationsprojekts «Enavant» gedeckt, hiess es weiter. Der geplante Stellenabbau werde in den kommenden Wochen und Monaten konkretisiert. Der Sozialplan der SRG werde umgesetzt.
Rund ein Drittel der betroffenen Vollzeitstellen, also fast 300 von 900, sollen im Rahmen des aktuellen Kostensenkungsprogramms abgebaut werden. Diese Massnahme werde derzeit umgesetzt.
Die verbleibenden 600 Stellen würden bis 2029 abgebaut. Ein Teil dieser Stellenstreichungen werde durch natürliche Fluktuation und Pensionierungen erfolgen, Entlassungen blieben allerdings unvermeidlich.
Bis 2029 muss die SRG 270 Millionen Franken sparen. Dies, nachdem der Bundesrat beschloss, die Radio- und Fernsehgebühren schrittweise zu senken. Die erste Stufe der Senkung tritt im Januar 2027 in Kraft. Bis dahin muss die SRG ihr Budget bereits um 125 Millionen Franken kürzen.













