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    Stäfa: Sunrise darf 5G-Antenne bauen – Anwohner sauer

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Stäfa,

    Sunrise erhält grünes Licht für den Bau einer 5G-Antenne in Stäfa. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerden der Anwohner abgewiesen.

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    Das Logo von Sunrise. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Verwaltungsgericht erlaubt den Bau einer 5G-Antenne von Sunrise.
    • Die Bewohner der Rainstrasse kämpfen seit rund anderthalb Jahren gegen das Vorhaben.
    • Es besteht noch die Möglichkeit zur Anrufung des Bundesgerichts durch die Rekurrenten.

    Die geplante Errichtung einer 5G-Antenne von Sunrise im historischen Weiler Uelikon in Stäfa hat eine weitere Hürde genommen. Trotz der anhaltenden Proteste der Anwohner und ihrer Interessengemeinschaft hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die Antenne gebaut werden darf. Darüber berichtet die «Zürichsee-Zeitung».

    Seit rund anderthalb Jahren kämpfen die Bewohner der Rainstrasse gegen das Vorhaben des Mobilfunkunternehmens. Ihre Bemühungen haben jedoch einen Rückschlag erlitten. Nachdem sie bereits vor dem Baurekursgericht gescheitert waren, wurden sie nun auch vom Verwaltungsgericht abgewiesen.

    In dem kürzlich veröffentlichten Urteil wurde ihre Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen. Die Anwohner hatten Bedenken hinsichtlich möglicher gesundheitsschädlicher Strahlung geäussert. Sie argumentierten vor allem mit ästhetischen und stadtplanerischen Aspekten gegen das Projekt.

    Strengere Auflagen für Sunrise gefordert

    Die Bewohner sind der Meinung, dass aufgrund der Lage des Gebiets in einer Kernzone mit geschützten Flarzhäusern strengere Auflagen gelten sollten. Sie betrachten laut der Zeitung die 3,5 Meter hohe Antenne als störendes Element. Die Antenne soll mit einer Kunststoffverkleidung von 1,7 Metern Durchmesser verdeckt werden.

    Auch würde aufgrund der Antenne die zulässige Gebäudehöhe überschritten werden. Dem widerspricht das Gericht gemäss «Zürichsee-Zeitung». Die Antenne sei nicht Teil der Gebäudehöhe.

    Keine Beeinträchtigung des historischen Ortsbilds

    Laut dem Gericht würde die Antenne von Sunrise das historische Ortsbild kaum beeinträchtigen und sei «keine dominante Erscheinung». Die Beschwerdeführer hätten nichts vorgebracht, «was den vorinstanzlichen Entscheid bezüglich der Gestaltung und Einordnung als rechtsverletzend erscheinen» lasse.

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    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Rekurrenten haben noch die Möglichkeit, es an das Bundesgericht weiterzuziehen.

    Kommentare

    User #6441 (nicht angemeldet)

    Alle wollen keine Antennen in der Nähe aber jeder will beste Netzabdeckung und schnelles Internet. Entweder oder. Man kann nicht beides haben . Wir brauchen ein Lückenloses Grundversorgung unseres Mobil netzes

    User #1314 (nicht angemeldet)

    Egal ob von Swisscom,Salt oder Sunrise, niemand will eine 5G Antenne in der Nähe haben,aber alle wollen schnelles Netz.

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