Städte fordern mehr Spielraum für Klimaanpassung im Verkehr

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Schweizer Städte fordern mehr Handlungsspielraum für Klimaanpassungen auf der Strasse. Angesichts zunehmender Hitzewellen müssen laut dem Schweizerischen Städteverband versiegelte Flächen reduziert und mehr Grünraum geschaffen werden.

    Versiegelte Flächen wie die Pfingstweidstrasse in Zürich, die während einer Hitzewelle mit einer Wärmebildkamera fotografiert wurde, heizen Städte auf. (Symbolbild)
    Versiegelte Flächen wie die Pfingstweidstrasse in Zürich, die während einer Hitzewelle mit einer Wärmebildkamera fotografiert wurde, heizen Städte auf. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Eine Reduktion der Geschwindigkeit auf 30 km/h sei eine Schlüsselmassnahme dafür, schreiben die in der Städtekonferenz Mobilität (SKM) zusammengeschlossenen Verkehrsdirektorinnen und -direktoren in der Mitteilung vom Montag.

    Tiefere Geschwindigkeiten würden es ermöglichen, Verkehrsflächen effizienter zu nutzen und Platz für Begrünung und Bäume zu schaffen. Auf einem Strassenabschnitt von einem Kilometer könnten bei einer Reduktion von Tempo 50 auf Tempo 30 mehrere hundert Quadratmeter für Begrünung gewonnen werden, argumentiert die SKM.

    Kritik an Bund und Kantonen

    Die Städte sehen sich bei der Einführung von Tempo 30 allerdings mit politischen Hürden konfrontiert. Bund und verschiedene Kantone hätten die Umsetzung in den vergangenen Jahren erschwert, kritisiert die SKM. Sie ruft Bund und Kantone auf, entsprechende Projekte nicht länger zu erschweren oder zu blockieren.

    Neben Geschwindigkeitsreduktionen seien auch die Vermeidung von motorisiertem Individualverkehr und eine höhere Auslastung der Fahrzeuge entscheidend. Die Städtekonferenz forderte in diesem Zusammenhang eine nationale Strategie für eine verursachergerechte Bepreisung des Verkehrs.

    Kommentare

    User #3960 (nicht angemeldet)

    Dass ganze Übel ist, es gibt zu viele Menschen in der Schweiz die Ressourcen benötigen. Und die Linken, Grünen und Mitte will das so. Also nicht klagen sondern handeln, nur dann wird es besser!!!

    User #1403 (nicht angemeldet)

    Gerne würden einige Personen und vorallem Firmeninhaber und Teilhaber wieder so viel Geld vom allgemeinen Topf für sich abzweigen wie irgend möglich. Schaut genau hin!

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