Das Auftragsvolumen beläuft sich auf über zwei Milliarden Franken. Die SBB bestellen die 286 benötigten neuen S-Bahn-Züge bei Stadler Rail.
Der Patron von Stadler Rail, Peter Spuhler, übernimmt beim Stahlhersteller Swiss Steel einen Anteil von 306 Millionen Aktien. (Archivbild)
Der Patron von Stadler Rail, Peter Spuhler, übernimmt beim Stahlhersteller Swiss Steel einen Anteil von 306 Millionen Aktien. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Das Wichtigste in Kürze

  • Die SBB vergeben einen Milliardenauftrag an Stadler Rail.
  • 286 neue S-Bahn-Züge soll das Spuhler-Unternehmen liefern.
  • Die SBB bezahlen für den ganzen Auftrag über zwei Milliarden Franken.

Der Schweizer Zugbauer Stadler Rail kann den SBB und zwei ihrer Tochterunternehmen 286 neue S-Bahn-Züge liefern. Stadler setzte sich bei der Vergabe des Auftrags über 2 Milliarden Franken gegen die Konkurrenten durch: Alstom aus Frankreich und Siemens aus Deutschland.

Für den Regionalverkehr werden Züge von Stadler Rail gebaut

Die SBB beschaffen mit den Tochterunternehmen Thurbo in der Ostschweiz und Regionalps im Wallis 286 neue einstöckige Triebzüge. Die neuen Züge sollen primär gleichartige S-Bahn-Züge ersetzen, die ausgemustert werden. Die ersten Züge sollen ab Dezember 2025 ausgeliefert werden.

Die Investition sei ein wichtiges Signal für den Regionalverkehr, erklärte SBB-Chef Vincent Ducrot an einer Medienkonferenz in Bern. Die neuen Züge basierten auf bewährten «Plattformen» und seien keine Neuentwicklungen.

Der Zugkonstrukteur konnte gute Nachrichten gebrauchen. Im Vormonat wurde bekannt, dass der Firma wegen eines Formfehlers einer digitalen Signatur ein 3-Milliarden-Auftrag durch die Lappen ging.

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