Mit der Prämienverbilligung zeigt sich der Spitalverband H+ nicht einverstanden. Viele Kliniken hätten durch das Behandlungsverbot 2020 ungedeckte Kosten.
Lausanne Unispital
Das Unispital Lausanne. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Prämienrückgang widerspiegle die Leistungen der Spitäler während der Pandemie nicht.
  • Diese Meinung vertritt der Spitalverband H+.
  • Die Kosten des Behandlungsverbots vom Frühling 2020 sei bis heute nur zum Teil gedeckt.

Für den Spitalverband H+ widerspiegelt der leichte Prämienrückgang die Leistungen der Spitäler und Kliniken in der Covid-19-Pandemie nicht. Die aufgrund des Behandlungsverbots im Frühjahr 2020 entstandenen Kosten seien bis heute nur zum Teil gedeckt.

Der Verband geht deshalb davon aus, die pandemiebedingten Folgen erst in den kommenden Jahren sichtbar werden. Dies teilte er am Dienstag mit.

Die Spitäler und Kliniken hätten bis heute nur einen Teil der Entschädigungen vom Bund erhalten für die angeordneten Vorhalteleistungen.

Der Verzicht auf nicht dringliche Behandlungen und die Schaffung von Reservekapazitäten habe zu ungedeckten Kosten geführt. Diese würden sich auf 0,9 bis 1,1 Milliarden Frankenbelaufen.

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