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    Spitalpersonal steht wegen möglichen Tötungsdelikts vor Gericht

    Keystone-SDA
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    Luzern,

    Die Verhandlung gegen zwei Ärzte und eine Ärztin wegen eines Tötungsdelikts geht in den zweiten Tag.

    Operation
    Im November 2021 endete die Operation eines Leistenbruchs eines zwei Monate alten Babys am Kinderspital Luzern tödlich. (Ein Arzt kurz vor einer Operation, Symbolbild) - keystone

    Am Kriminalgericht Luzern begann die Verhandlung am Donnerstagmorgen mit einem Plädoyer der Verteidigung. Im November 2021 endete die Operation eines Leistenbruchs eines zwei Monate alten Babys am Kinderspital Luzern tödlich und führte nun ans Gericht.

    Der Verteidiger eines Beschuldigten sagte am Donnerstagmorgen, ein Strafprozess hätte vermieden werden können. Die Beschuldigten hätten versucht, ausserhalb des Gerichts mit den betroffenen Eltern Klarheit über den Tod ihres Kindes zu schaffen. Er plädierte auf Freispruch.

    Vorwürfe und Plädoyers

    Die Staatsanwältin und die Privatklägerschaft sehen einen Fehlentscheid des Spitalpersonals als Ursache für den Tod des Babys. Ein anderer Verteidiger sprach am Mittwoch, dem ersten Verhandlungstag, von «schicksalhaften Komplikationen».

    Die drei Beschuldigten verantworten sich wegen eventualvorsätzlicher Tötung und fahrlässiger schwerer Körperverletzung.

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