Sommer, Sonne, Sicherheit? So macht die Schweiz 2026 Ferien

    Keystone-SDA
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    Nyon,

    Bei der Wahl der Feriendestination entscheiden sich Schweizerinnen und Schweizer für Bewährtes. Dabei werden laut dem diesjährigen Ferienbarometer der Generali-Tochter Europ Assistance Reiselust und Risiken abgewogen.

    Pünktlich zum Sommer zieht es Schweizerinnen und Schweizer ans Mittelmeer, wo die noch leeren Liegestühle an der ligurischen Küste schnell zum raren Gut werden. (Archivbild)
    Pünktlich zum Sommer zieht es Schweizerinnen und Schweizer ans Mittelmeer, wo die noch leeren Liegestühle an der ligurischen Küste schnell zum raren Gut werden. (Archivbild) - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Mehr als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer verreisen regelmässig, über drei Viertel von ihnen auch in diesem Sommer. Das zeigt der 25. Ferienbarometer von Europ Assistance.

    Für die internationale Online-Umfrage wurden zwischen dem 27. Februar und dem 7. April 1000 Personen aus der Schweiz, 11'001 Personen innerhalb- sowie 15'000 Personen ausserhalb Europas befragt.

    Die Umfrage zeigt, wie gross das Ferienfieber in der Schweiz ist: 81 Prozent der Befragten wollen wegfahren. Die Stimmung trüben würden Faktoren wie hohe Kosten, Kriege und Klimawandel. Gegenüber Sorgen hinsichtlich Sicherheit, Gesundheit oder Wetterrisiken hat die Nachhaltigkeit deutlich das Nachsehen.

    Immer mehr lassen sich bei der Planung von Künstlicher Intelligenz unterstützen – gegenüber dem letzten Jahr hat der Anteil derjenigen, die KI bereits dafür genutzt hatten, um zehn Prozent zugenommen.

    Fast ein Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer entscheidet sich für Ferien im Inland. Bei denjenigen, die das Fernweh gepackt hat, fällt die Wahl aller Wahrscheinlichkeit nach auf «Mittelmeer-Klassiker». Über die Hälfte aller Befragten beginnt ihre Ferien am Flughafen; ein Fünftel zieht es nach Italien, darauf folgen Frankreich, Spanien und Griechenland.

    Für viele nicht infrage kommt hingegen eine Reise in den Iran. Auch Reisen nach Afghanistan, Israel, Russland, in die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate werden derzeit von vielen ausgeschlossen.

    Die Umfrage zeigt: Schweizerinnen und Schweizer lassen sich ihre Ferien einiges kosten. In Sachen Familienbudget belegt die Schweiz im europäischen Vergleich sogar den ersten Platz. Im Durchschnitt 2851 Franken will eine Schweizer Familie im laufenden Jahr für Sommerferien ausgeben, gibt Europ Assistance an. Damit übersteigen die geplanten Ausgaben der Schweizerinnen und Schweizer den europäischen Schnitt von 1921 Franken deutlich.

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