Schweizer Alpen-Club mahnt Wanderer im Hochgebirge zur Vorsicht

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Hitze setzt den Alpen zu: Offene Gletscherspalten, Steinschlag und instabile Passagen machen viele Hochtouren anspruchsvoller.

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    Im Hochgebirge herrschen aufgrund der hohen Temperaturen aussergewöhnliche Bedingungen. Der Schweizer Alpen-Club (SAC) mahnt deshalb zu Vorsicht. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Hitze verändert die Alpen und macht viele Touren schwieriger.
    • Der Schweizer Alpen-Club (SAC) warnt vor Spalten, Steinschlag und instabilen Wegen.
    • Wer wenig Erfahrung hat, sollte mit Bergführer oder SAC-Sektion gehen.

    Der laufende Hitzesommer verändert die Verhältnisse im Hochgebirge.

    Der Schweizer Alpen-Club mahnt Berggängerinnen und Berggänger deshalb zur Vorsicht. Mit den folgenden Tipps wird der Ausflug in die Berge sicherer.

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    Die Hitze verändert die Alpen – Berggänger müssen aufpassen. (Symbolbild) - keystone

    Vorsicht: Die anhaltend hohen Temperaturen sorgen dafür, dass einige Touren besser bewältigbar sind als sonst. Andere werden dagegen aussergewöhnlich anspruchsvoll, wie der Schweizer Alpen-Club (SAC) am Dienstag schrieb.

    «Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden.» Dies verändere manche Zustiege und mache es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen.

    Planung: Eine sorgfältige Planung sei deshalb das A und O, so der SAC. Vor Bergtouren müsse man sich vorgängig über die aktuellen Verhältnisse informieren.

    Informierst du dich vor einer Bergtour über die aktuellen Verhältnisse?

    Der SAC informiert in seinem Tourenportal über bekannte Gefahrenstellen und aussergewöhnliche Verhältnisse. Daneben böten Plattformen wie gipfelbuch.ch, hikr.org oder camptocamp.org wertvolle Informationen.

    Auch Hüttenwartinnen und Hüttenwarte sowie lokale Bergführerbüros könnten Auskunft geben.

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    Im Hochgebirge zählt Erfahrung – oder professionelle Begleitung. (Symbolbild) - keystone

    Alternativen: Schwierigkeiten und Routenführungen können von Tourenbeschreibungen oder Erfahrungen aus früheren Jahren abweichen, wie der SAC mitteilte.

    Vor der Tour gelte es, alternative Ziele oder Routen zu prüfen. Je nach Verhältnissen böten Gratanstiege oder reine Felsklettertouren günstigere Bedingungen.

    Ausbildung: Berggänger sollen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit Aus- und Weiterbildungen laut dem SAC auf dem aktuellen Stand halten. Wer wenig Erfahrung im Hochgebirge habe, solle Touren mit einer Bergführerin, einem Bergführer oder im Rahmen einer SAC-Sektionstour unternehmen.

    Kommentare

    User #3401 (nicht angemeldet)

    Ein müder Wanderer mahnt den Alpen-Club im Hochgebirge zur Vorsicht im Gebirge.

    Sledge Hammer

    Angesichts des Klimawandels, insbesondere in den Alpen und der eigenen Regierung, besteht die Gefahr von Naturgefahren wie Steinschlag und Murgängen.

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