So entgehen Reisende an Ostern Staus am Schalter und auf Strassen
Das Osterwochenende gehört zu den verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Das macht sich am Flughafen Zürich, auf den Schienen sowie den Strassen bemerkbar. Es gibt aber Möglichkeiten, den Reisestress zu reduzieren – eine Übersicht.

HOHER ANDRANG AM FLUGHAFEN:
Über die Ostertage und während Frühlingsferien rechnet der Flughafen Zürich mit einem erhöhten Passagieraufkommen. Am Osterwochenende werden rund 100'000 Passagiere täglich erwartet, wie der Flughafen in einer Medienmitteilung schrieb. Die beliebtesten Reiseziele sind London, Istanbul oder Madrid.
REIBUNGSLOSER ABFLUG:
Für einen «angenehmen Start» in die Ferien empfiehlt der Flughafen eine «sorgfältige Vorbereitung». Dazu gehört, wenn möglich online oder bereits am Vorabend einzuchecken. Auf den Websites der Fluggesellschaften können sich Fluggäste über die geltenden Bestimmungen informieren.
Zudem rät der Flughafen, das Gepäck selbständig aufzugeben und die Gepäcketiketten per Bordkartenscan zu erstellen. Möglich ist dies in allen Check-in-Bereichen, in der Ankunft 1 und im Airport Shopping auf dem Weg zum Check-in.
Es lohne sich ausserdem, die Gepäckbestimmungen zu prüfen, bevor man zum Flughafen fährt, schreibt der Flughafen. Denn nicht alle Gegenstände dürfen ins Hand- oder Aufgabegepäck. Die Regeln für das Mitführen von Powerbanks wurde in den letzten Monaten teilweise verschärft. Schliesslich rät der Flughafen, die Einfindungszeiten zu beachten, denn es können Wartezeiten entstehen.
STAU VOR DEM GOTTHARD VERMEIDEN:
Auch auf den Strassen wird es voll. Laut Viasuisse ist mit Staus zu rechnen. Denn das diesjährige Osterfest beginnt früher als in den letzten zwei Jahren, und es starten 18 Kantone und 12 deutsche Bundesländer gleichzeitig an Ostern in die Frühlingsferien.
Viele Reisende fahren über die Nord-Süd-Achsen in Richtung Süden. Um Stau am Gotthard-Tunnel zu umgehen, empfiehlt Viasuisse Ferienreisenden, zwischen Sonntag und Mittwoch oder an Gründonnerstag in den frühen Morgenstunden zu reisen. Nur bedingt stehen die Pässe als Alternative zur Verfügung, denn bei vielen gilt noch die Wintersperre – unter anderem auch am Gotthardpass.
RÜCKREISE FRÜHZEITIG ANTRETEN:
Die Rückreise aus dem Osterwochenende sollten die Reisenden bereits am Ostersonntag antreten, wenn sie nicht in einen grossen Stau geraten wollen. Bis zu zehn Kilometer lange Staus prognostiziert Viasuisse zwischen 12 und 20 Uhr am Ostermontag mit Wartezeiten von rund drei Stunden. Optimale Reisezeit seien die frühen Vormittagsstunden nach dem Ostermontag.
Für Reisende aus dem Grossraum Zürich empfiehlt das Bundesamt für Strassen (Astra) eine Umfahrung über die San Bernardino-Route (A13). Doch auch dort sind Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen. Informieren können sich Autofahrerinnen und -fahrer kostenlos über die App des TCS.
ENTSPANNT MIT DEM ZUG REISEN:
Mit insgesamt 27 Extrazügen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag bietet die SBB den Bahnreisenden über 70'000 zusätzliche Sitzplätze an. Damit möchte sie der erhöhten Nachfrage nach Reisen zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin, aber auch nach Italien Rechnung tragen, wie die SBB mitteilten.
Dennoch könne die SBB nicht ausschliessen, dass es zu hohen Frequenzen auf einzelnen Zügen kommt. Es sei daher von Vorteil, die Reise frühzeitig zu planen, sich im Online-Fahrplan über Extrazüge und die Auslastung zu informieren, Sitzplätze zu reservieren und die Reservationspflicht fürs Velo zu beachten. Zudem besteht die Möglichkeit, das Velo oder das Gepäck von Bahnhof zu Bahnhof oder von Tür zu Tür zu versenden.










