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    SNB und Finma unterstützen Klimainitiative für Finanzbranche

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Da sich die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Finanzmarktaufsicht Finma mehr für den Klimaschutz einsetzen wollen, unterstützen sie die NGFS-Initiative.

    SNB
    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • SNB und Finma unterstützen die Empfehlung der NGFS-Initiative.
    • Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam mehr für den Klimaschutz tun.

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Finanzmarktaufsicht Finma wollen mehr für den Klimaschutz tun. Daher unterstützen sie die Empfehlungen der Initiative «Network for Greening the Financial System» (NGFS).

    Am Mittwoch veröffentlichte die NGFS im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) eine Deklaration. Es geht darum, wie das Finanzsystem umweltverträglicher gestaltet werden könnte.

    Berücksichtigung der Klimaaspekte

    SNB wie auch Finma sind Mitglieder der Vereinigung aus mehr als 100 Zentralbanken und Aufsichtsbehörden. In einer Mitteilung vom Mittwoch erklärt die SNB, wie sie Klimaaspekte im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags einbezieht.

    Erstens berücksichtige die SNB Klimaaspekte bei der Erstellung von makroökonomischen Modellen und geldpolitischen Analysen. So könne sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Preise, Zinssätze und Wirtschaftsleistung besser einschätzen.

    «Green Bonds»

    Zweitens sei die SNB dabei, Klimarisiken in ihr Finanzstabilitäts-Monitoring zu integrieren. Damit könne untersucht werden, ob das Bankensystem auf potenzielle Klimarisiken vorbereitet ist. Bereits 2020 habe die SNB dazu mit der Finma ein Pilotprojekt durchgeführt. Dies zur Identifizierung und Messung von Risikokonzentrationen bei den systemrelevanten Schweizer Banken.

    Finma
    Die Finanzmarktaufsicht Finma will gemeinsam mit der SNB mehr für den Klimaschutz bewirken. - sda - Keystone/GAETAN BALLY

    Ferner investiere die SNB schon seit mehreren Jahren in sogenannte «Green Bonds». Zudem erfolgten keine Investments in Aktien von Unternehmen, welche die in der Schweiz akzeptierten Werte grob verletzen würden. Sowie die verursachten gravierenden Umweltschäden.

    Zudem wolle die SNB im Rahmen der NGFS-Initiative stärker den Dialog mit nationalen und internationalen Akteuren in Klimafragen suchen. Die oben genannten Massnahmen werde die SNB regelmässig auf Anpassungen prüfen, heisst es.

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