800 Figuranten haben am Sonntag bei der grossen Rettungsübung der SBB und Blaulichtorganisationen teilgenommen. Stattgefunden hat sie im Bözbergtunnel.
Schweizerische Bundesbahnen
Die Schweizerische Bundesbahnen führten am Sonntag eine Rettungsübung durch. - SBB
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Sonntag fand im neuen Dienst- und Rettungsstollen des Bözbergtunnels eine Übung statt.
  • Simuliert wurde eine Bewältigung eines Zugbrandes.
  • Bei der Übung mussten rund 800 Passagiere evakuiert werden.

Am Sonntag wurde im neuen Dienst- und Rettungsstollen des Bözbergtunnels ein Zugbrand simuliert. Rund 800 Figuranten mussten die Schweizerische Bundesbahnen und Blaulichtorganisationen bei der Übung evakuieren.

Ausgangslage der Übung war ein Defekt an einer Batterie im Zug, welcher zu einem Feuer im Zug und Tunnel führte. In diesem Fall würde eine automatische Schnellbremsung beim Doppelstockzug ausgelöst, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte.

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Üben für den Ernstfall im Fall eines Brandes im Rahmen der Rettungsübung im Bözbergtunnel. - sda - Keystone/Valeriano Di Domenico

Die Rettungskräfte hatten den Auftrag, den Brand zu löschen. Ausserdem mussten sie die rund 800 Passagiere im Zug im dichten Rauch durch den Dienst- und Rettungsstollen zu evakuieren.

Seit 2020 wird der Tunnel planmässig befahren

Der Dienst- und Rettungsstollen befindet sich im alten Bözbergtunnel. Der Umbau war nach der Inbetriebnahme des neuen Bözbergtunnels vorgenommen worden. Der neue Tunnel wird seit Herbst 2020 fahrplanmässig befahren.

Die Schweizerische Bundesbahnen und die Aargauer Rettungskräfte werden die Übung analysieren. Aufgrund der Erkenntnisse werden, wenn nötig, Verbesserungen oder Optimierungen bei der Zusammenarbeit der verschiedenen Interventionsgruppen vorgenommen.

In die Grossübung involviert waren neben den SBB-Rettungsdiensten und der Aargauer Kantonspolizei namentlich mehrere Feuerwehren aus der Region. Auch anwesend waren der medizinische Rettungsdienst, die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) und das kantonale Katastrophen Einsatzelement (KKE) des aargauischen Gesundheitsdepartements.

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