Schweizer Uhrenexporte legen im Juli weiter zu

    Keystone-SDA
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    Biel/Bienne,

    Im Juli haben die Schweizer Uhrenproduzenten wiederum mehr Zeitmesser ins Ausland exportiert als noch vor Jahresfrist. Wachstumsmotor bleiben die USA.

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    Im Oktober wurden Schweizer Uhren im Wert von 2,24 Milliarden Franken exportiert. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Juli stiegen die Uhrenexporte verglichen zum Vorjahr um 8,3 Prozent.
    • Gemessen am Exportvolumen wurden die meisten Stücke in die USA gesendet.
    • Das Wachstumsmomentum habe sich aber weiter abgeschwächt.

    Die Schweizer Uhrenexporte legten zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf 2,22 Milliarden Franken zu, wie am Donnerstag aus den Statistiken des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hervorgeht.

    Damit setze sich die gute Entwicklung des laufenden Jahres fort, schrieb der Uhrenverband weiter. Seit Jahresbeginn bewegen sich die monatlichen Wachstumsraten zwischen 7 und 24 Prozent. In den ersten sieben Monaten kletterten die Uhrenexporte um 11 Prozent auf 14,1 Milliarden Franken.

    Die meisten Uhren waren im Juli gemessen am Exportvolumen erneut in die USA verschifft worden. Die Uhrenexporte dorthin kletterten um knapp 14 Prozent auf 323 Millionen Franken in die Höhe. Dabei habe sich das Wachstumsmomentum aber weiter abgeschwächt, so der Verband. Das Wachstum der ersten sieben Monate liegt für die USA bei 28 Prozent.

    Uhrenindustrie in China leidet unter Lockdowns

    In die entgegengesetzte Richtung geht es in China, wo auch die Uhrenindustrie während des Jahres unter den strengen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelitten hat. Im Juli kehrten die Uhrenexporte nach China mit 18 Prozent auf 315 Millionen Franken auf den Wachstumskurs zurück. Im Jahresverlauf verbleibt aber ein Minus von rund einem Fünftel.

    Einen Aufschwung hat in Asien im Juli auch Singapur (+29%) erlebt, wogegen sich die Uhrenexporte in den einst wichtigsten Absatzmarkt Hong Kong (-12%) weiterhin rückläufig entwickelten. Nach oben geht es derweil mit wichtigen europäischen Märkten wie Grossbritannien, Frankreich (beide +12%), Deutschland (+13%) oder Italien (+31%).

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