Der Schweizer Luftwaffe wurden zwei von sechs neuen Aufklärungsdrohnen übergeben. Bis Ende Jahr sollen die restlichen Fluggeräte ankommen.
Eine der neuen Aufklärungsdrohnen Hermes 900 HFE über der Stadt Luzern.
Eine der neuen Aufklärungsdrohnen Hermes 900 HFE über der Stadt Luzern. - sda - Keystone/armasuisse
Ad

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Luftwaffe erhält die ersten zwei von sechs neuen Drohnen.
  • Nach mehrjähriger Pause hat die Armee nun wieder eigene Aufklärungsdrohnen.
  • Die alten Fluggeräte waren nach 20 Jahren ausgemustert worden.

Die ersten zwei von insgesamt sechs neuen Aufklärungsdrohnen aus Israel sind im Januar der Schweizer Luftwaffe ausgehändigt worden – Jahre später als zunächst geplant. Die übrigen Drohnen sollen bis Ende Jahr eintreffen.

Übergeben wurden der Luftwaffe auch das Material zu den Drohnen, namentlich Bodenkontrollstationen, Sensoren sowie Logistik- und Ausbildungsmaterial, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Montag meldete. Damit könne die Luftwaffe die operativen Fähigkeiten mit den Drohnen aufbauen.

Technische Probleme verzögerten Projekt

Die neuen Drohnen sind neun Meter lang und haben eine Flügelspannweite von 17 Metern. Die Luftwaffe hat damit nach mehrjähriger Pause wieder eigene Aufklärungsdrohnen zur Verfügung. Die alten Fluggeräte des Typs Ranger waren nach 20 Jahren ausgemustert worden.

Das Projekt hatte sich wegen technischer Probleme verzögert. Ursprünglich hätte das neue System schon ab 2019 schrittweise eingeführt werden sollen.

Ad
Ad

Mehr zum Thema:

Schweizer LuftwaffeLuftwaffe