Gleichstellung

    Schweizer Bevölkerung unterstützt Gleichstellung von LGBTQ-Personen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Schweizer Bevölkerung unterstützt laut Studie massiv die Gleichstellung und den Schutz von LGBTQ-Personen.

    lgbtq
    69 Prozent der Befragten einer Studie zeigten sich besorgt über die zunehmenden queerfeindlichen Angriffe und Diskriminierungen. (Symbolbild) - keystone

    Die Bevölkerung der Deutsch- und der Westschweiz unterstützt laut einer Studie des Forschungsinstituts gfs-Zürich die Gleichstellung und den Schutz von LGBTQ-Personen. 83 Prozent der Befragten beantworteten eine entsprechende Frage positiv.

    Die Zustimmung zur Gleichstellung und zum Schutz von LGBTQ-Personen blieb denn auch stabil über die Geschlechter, das Alter, die Sprachregion, den Bildungsstand, die Parteiensympathie und die Siedlungsart hinweg, wie die Studie aufzeigt.

    Gleichzeitig zeigten sich 69 Prozent der Befragten besorgt über die zunehmenden queerfeindlichen Angriffe und Diskriminierungen. Nur Anhängerinnen und Anhänger der SVP bezeichneten sich hierbei mit einem Anteil von 57 Prozent als nicht besorgt.

    Breite Forderungen nach gesetzlichem Verbot

    84 Prozent der Befragten fordern ein gesetzliches Verbot von Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund der sexuellen Orientierung. Und 72 Prozent sprechen sich für ein nationales Verbot sogenannter «Konversionstherapien» aus.

    Damit widerlegten die Zahlen klar die in Medien und Politik oft geäusserte Behauptung, dass LGBTIQ-Community zu viel fordere und deshalb auf Ablehnung stosse.

    Studienauftraggeber Pink Cross teilte am Mittwoch mit, dass der Rückhalt in der Gesellschaft für Gleichstellung und den Schutz für lesbische, schwule, bisexuelle, trans und queere Menschen breit verankert und parteiübergreifend sei.

    Für die Studie wurden zwischen dem 2. und 28. April des laufenden Jahres 1010 Personen befragt. Die Studie ist laut der Autorenschaft repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz.

    Kommentare

    User #4891 (nicht angemeldet)

    Dies ist meine ernst gemeinte Frage: Eine Stunde im Schwimmbad ist ausschliessend nur für Trans- und nonbimäre Menschen reserviert. 🤔Ich hörte bis jetzt immer: wir wollen eingemittet, inklusive in der Gesellschaft behandelt werden. Schliesst ihr euch so nicht aus jetzt aus von der Gesellschaft? Oder wollt ihr damit alle andern auschliessen🤔?

    User #6217 (nicht angemeldet)

    Und wann wird eine Stunde nur für Lastenfahrrad Liebhaber eingeführt?

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