Schweiz gibt eine fast 3000 Jahre alte Maske an Ägypten zurück
Eine ägyptische Totenmaske aus dem 2. Jahrhundert vor Christus findet ihren Weg aus der Schweiz zurück nach Ägypten. Sie war im Rahmen eines Strafverfahrens in der Schweiz beschlagnahmt worden.

Kulturministerin und Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat dem ägyptischen Botschafter am Dienstag eine Grabmaske übergeben. Diese Rückgabe im Rahmen einer Zeremonie im Beatrice von Wattenwyl-Haus in Bern soll das Engagement der Schweiz gegen illegalen Kulturgütertransfer unterstreichen, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) schrieb.
Denn dass es sich um eine illegale Einfuhr handelte, wurde erhärtet. Am 5. September 2022 hatte ein Transportunternehmen die Maske bei der Passage beim Zoll in Bardonnex GE angemeldet. Die Behörden schöpften Verdacht und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit blockierte die Einfuhr. Im Auftrag des BAK, das um eine Überprüfung gebeten worden war, bestätigte ein Ägyptologie-Experte die Echtheit der Maske.
Mit Ägypten besteht seit 2011 ein bilaterales Abkommen über die Einfuhr, die Durchfuhr und die Rückführung von Kulturgütern. In diesen 15 Jahren hat die Schweiz rund 80 Kulturgüter an Ägypten zurückgegeben.






