Schilthornbahn defekt - Touristen mit Helis ausgeflogen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Rund 400 Touristen haben im Berner Oberland unverhofft einen Helikopterflug absolvieren können oder müssen. Grund dafür war ein Defekt der Schilthornbahn.

    Wrack
    Nach der Lokalisierung des Flugzeugs seilte sich ein Beamter zum Wrack ab. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen einem Defekt der Schilthornbahn wurden 400 Gäste per Helikopter ausgeflogen.
    • Die Ursache des Defekts ist noch unklar.

    Unverhoffter Helikopterflug für 400 Gäste

    Wie die Schilthornbahnen am Donnerstagnachmittag mitteilten, trat der Defekt just dann auf, als die Kabine in der Station Birg auf 2677 Metern über Meer angekommen war. Deshalb konnten die Touristen normal die Kabine verlassen, blieben also nicht in der Luft stecken. Der Zwischenfall ereignete sich gegen elf Uhr.

    Die Störung liess sich nicht sofort beheben, und zudem drohten Gewitter. Deshalb entschied sich die Unternehmensleitung, alle Touristen auf der Birg und auf dem Schilthorn per Helikopter auszufliegen. Sie wurden ins Dorf Mürren auf gut 1600 Metern über Meer gebracht.

    Vom Schilthorn auf fast 3000 Metern über Meer bis zur Zwischenstation Birg konnten die Touristen per Seilbahn gebracht werden. Die Schilthornbahn weist vier Sektoren auf: Stechelberg-Gimmelwald, Gimmelwald-Mürren, Mürren-Birg und Birg-Schilthorn.

    Der Direktor der Schilthornbahn, Christoph Egger, ging am früheren Donnerstagnachmittag davon aus, dass bis etwa 15.30 Uhr sämtliche 400 Gäste per Helikopter nach Mürren transportiert seien. Nach wie vor sei unklar, was genau die Störung im System ausgelöst habe, sagte er auf Anfrage. Fachleute der Seilbahn-Herstellerfirma seien unterwegs ins Gebiet.

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