Rendez-vous Bundesplatz: Reto Nause vergleicht Politiker mit Tieren
Die diesjährige Ausgabe von Rendez-vous Bundesplatz steht unter dem Motto «Natur pur». Am Premierenabend sorgt Reto Nause mit Tier-Vergleichen für Lacher.

Am Premierenabend des Lichtspiels Rendez-vous Bundesplatz im Hotel Bellevue wird traditionell viel gedankt, gelobt und geklatscht. Der Garant für die meisten Lacher ist dabei traditionsgemäss Reto Nause.
Der Berner Ex-Gemeinderat und Mitte-Nationalrat hielt auch zur 16. Ausgabe («Natur pur», mit Presenting Pro Natura) die launigste Rede. Vom Parlamentspräsidenten wurde sie offensichtlich nicht vorgängig «abgenommen».

Passend zu den Bildern auf dem Bundeshaus, verwandelte Nause das Bundeshaus kurzerhand in einen Tierpark.
Die Finanzministerin: ein Reiher.
Der Igel: Gleich mehreren Parlamentarierinnen und Parlamentariern gewidmet, darunter Tamara Funiciello, Thomas Aeschi und Jacqueline Badran. Die Botschaft dazu: Stacheln muss man haben, ausfahren muss man sie nicht immer.
Albert Rösti dürfen die Glühwürmchen den Weg zu neuen AKW-Brennstäben leuchten. Matthias Aebischer wurde zum Steinbock erklärt. Sich selbst reihte Nause beim Frosch ein.
Die Lacher teilte er sich mit Annelis Lüscher. Die Verwaltungsratspräsidentin der Berner Kantonalbank und Biologin wusste, dass das Genom von Menschen und Bananen zu 60 Prozent übereinstimmt. Ihre Herzensorte in der Natur: der Gurten, wo sie ihre Bikerunde fährt, und die Pilzgründe. Wo genau, verrät sie nicht.

Hans Traffelet vom Migros Kulturprozent outete sich derweil als Schnapsbrenner. Er bot sein Produkt auch gleich zum Verkauf an. Was wohl Herr Duttweiler dazu gesagt hätte?
Bis zum 21. November
Rendez-vous Bundesplatz ist bis zum 21. November zu sehen. Täglich gibt es drei Aufführungen um 19.00, 20.00 und 21.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.












