Innerhalb von vier Minuten hat die Polizei in Graubünden am Sonntag sieben Schnellfahrer erwischt. Sechs Raser mussten sofort ihren Führerschein abgeben.
Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Graubünden und angehaltene Sportwagen.
Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Graubünden und angehaltene Sportwagen. - sda - Kantonspolizei Graubünden

Das Wichtigste in Kürze

  • In Graubünden hat die Kantonspolizei sieben Schnellfahrer erwischt.
  • Sie wurden innerhalb von vier Minuten mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit gemessen.
  • Einer der Raser war 70 km/h zu schnell gefahren.

Der Kantonspolizei Graubünden sind am Sonntag gleich mehrere Schnellfahrer ins Netz gegangen. Innerhalb von vier Minuten wurden bei Pontresina sieben Sportwagen mit übersetzter Geschwindigkeit gemessen, einer war 70 km/h zu schnell unterwegs.

Die Geschwindigkeitskontrollen wurden am Nachmittag auf der Berninastrasse H29 (Gemeindegebiet Pontresina) durchgeführt, wie Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mitteilte.

Sechs Lenker mussten den Führerausweis an Ort und Stelle abgeben. Zudem wurde einem deutschen Staatsangehörigen der Führerausweis aberkannt.

Fahrer bei Staatsanwaltschaft verzeigt

Ein Porsche habe eine Geschwindigkeit von netto 150 km/h erreicht, erlaubt gewesen wären 80 km/h. Der Wagen sei von einem 39-jährigen Schweizer aus dem Kanton Zürich gelenkt worden. Die Geschwindigkeiten der weiteren Fahrzeuglenker wiesen Netto-Werte zwischen 116 und 125 km/h auf, wie es weiter hiess. Alle Fahrzeuglenker werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Als Raser gilt laut Mitteilung, wer die Höchstgeschwindigkeit um netto 60 km/h und mehr überschreitet.

Mehr zum Thema:

Porsche