Pierin Vincenz

    Prozess gegen Pierin Vincenz erst im kommenden Winter

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Das Bezirksgericht Zürich hat einen ungefähren Termin bekannt gegeben, an dem sich Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz verantworten muss.

    Pierin Vincenz, damaliger Verwaltungsrats-Präsident Helvetia und Leonteq an einer Medienkonferenz des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes zu Frauen in den Verwaltungsräten 2016 in Zürich.
    Pierin Vincenz, damaliger Verwaltungsrats-Präsident Helvetia und Leonteq an einer Medienkonferenz des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes zu Frauen in den Verwaltungsräten 2016 in Zürich. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pierin Vincenz muss sich im Winter 2021/2022 vor Gericht verantworten.
    • Auch sechs weitere Beschuldigte werden dann vor Gericht stehen.

    Das Bezirksgericht Zürich hat einen ungefähren Termin bekannt gegeben, an dem sich Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz und sechs weitere Beschuldigte vor Gericht verantworten müssen: Der Prozess dürfte erst im Winter 2021/2022 stattfinden.

    Das Gericht rechnet damit, dass der Prozess vier Tage dauern wird.

    Die genauen Daten sind noch nicht festgelegt, wie das Bezirksgericht am Mittwoch mitteilte. Die Anklageschrift bleibt weiterhin bis kurz vor der Verhandlung unter Verschluss.

    Vincenz sowie vier weitere Beschuldigte stellten Anfang Jahr den Antrag, dass die ganze Anklage ans Bezirksgericht Bülach zu überweisen sei. Das Bezirksgericht Zürich lehnte diesen Antrag jedoch ab. Somit ist es weiterhin zuständig. Vincenz und die anderen Beschuldigten können ihren Antrag aber noch vor das Zürcher Obergericht ziehen. Ob sie dies tun, ist offen.

    Im Zentrum des Verfahrens stehen Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz und der frühere Aduno-Chef Beat Stocker. Die Zürcher Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmässigen Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung und passive Bestechung zum Nachteil der Kreditkartengesellschaft Aduno und der Raiffeisenbank vor.

    Gemäss Anklageschrift sollen sie bei Firmenkäufen ihnen nicht zustehende Vorteile gefordert und teilweise auch erhalten haben. Zudem sollen sie unrechtmässig Spesen bezogen haben, was ihnen den Anklagevorwurf der Veruntreuung einbrachte.

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