Protest

    Pro-Palästina-Protest an Universität Neuenburg geht weiter

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    Pro-palästinensische Studierende setzen ihren Protest an der Universität Neuenburg fort.

    Universität Neuenburg.
    Pro-Palästina-Protest an Universität Neuenburg geht weiter. (Symbolbild) - Keystone

    An der Universität Neuenburg setzen pro-palästinensische Studierende ihren Protest fort. Sie kündigten am Donnerstag an, dass sich das Kollektiv in der wissenschaftlichen Fakultät niederlassen werde. Am Abend zuvor hatten sich die Protestierenden bereit erklärt, die Besetzung der Halle der Aula Jeunes-Rives zu unterbrechen, um den Dialog mit dem Rektorat zu ermöglichen.

    «Die Universitätsleitung hat alle Forderungen ohne Diskussion abgetan, behauptet, bereits genug getan zu haben, und fälschlicherweise behauptet, dass es keine Verbindung zwischen der Universität Neuenburg und israelischen Institutionen gibt», schreibt das Kollektiv in einer Medienmitteilung. Es fordert das Rektorat auf, die Möglichkeit der Universitätsgemeinschaft zu gewährleisten, sich zu versammeln und von ihren öffentlichen und demokratischen Freiheiten innerhalb der Universität Gebrauch zu machen.

    Kritik an politischer Neutralität

    Das Kollektiv ist der Ansicht, dass politische Neutralität nicht mit akademischer Neutralität zusammenfalle. Inzwischen nahmen mehrere Parteien Stellung zu den Protesten. Die SP-Sektion Stadt Neuenburg unterstützt die pro-palästinensische Mobilisierung.

    Sie ermutigt auch das Rektorat, einen Dialog mit dem Kollektiv zu beginnen und eine kritische Bewertung der Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen vorzunehmen. Am Mittwochabend hatten Neuenburger Grossräte von SVP, FDP und den Grünliberalen in einer gemeinsamen Erklärung «diese illegale Besetzung» angeprangert. Sie hatten das Rektorat und den Staatsrat aufgefordert, sofort zu reagieren.

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