Prix FEMS 2026 geht an den Genfer Bildhauer Michel Gillabert
Der Preis der Edouard-und-Maurice-Sandoz-Stiftung wird dem Genfer Bildhauer Michel Gillabert für sein Projekt «Memento Vivere» verliehen. Der Künstler hat nun ein Jahr Zeit, um das Projekt zu verwirklichen. Der Preis ist mit 100'000 Franken dotiert.

2026 geht der Preis der Edouard-und-Maurice-Sandoz-Stiftung (FEMS) in die Sparte Bildhauerei an «ein bisher unveröffentlichtes Projekt, das die technischen Anforderungen der Steinbildhauerei und der figurativen Darstellung erfüllt», schrieb die im waadtländischen Pully ansässige Stiftung am Dienstag.
Für den Prix FEMS 2026 wurden insgesamt 37 Projekte eingereicht: Die Jury wählte drei davon für das Finale aus.
Der nun ausgezeichnete Michel Gillabert aus Genf widmet sich neben seiner Tätigkeit als Restaurator seit etwa zehn Jahren Projekten der zeitgenössischen Bildhauerei. Mit seiner Arbeit strebe er insbesondere danach, «ein Werk zu schaffen, das den vergänglichen Zustand eines verschwindenden Körpers in Stein festhält», hiess es in der Mitteilung.
Der Prix Fems wird seit 1996 im Gedenken an die Künstler und Mäzene Edouard und Maurice Sandoz vergeben, abwechselnd in den Sparten Bildhauerei, Literatur, Malerei und Musik.






