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Basler Verkehrsbetriebe machen Schritt zu neuen Fahrgastansagen

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Fahrgastinformationen in Fahrzeugen der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) könnten in Zukunft anders klingen. Das ÖV-Unternehmen holt Informationen über Text-zu-Sprache-Lösungen ein.

KI-Stimme oder Mischung aus Mensch und Maschine? Die Basler Verkehrs-Betriebe wollen wissen, wie es um die Technik von Text-zu-Sprache-Lösungen steht. (Archivbild)
KI-Stimme oder Mischung aus Mensch und Maschine? Die Basler Verkehrs-Betriebe wollen wissen, wie es um die Technik von Text-zu-Sprache-Lösungen steht. (Archivbild) - KEYSTONE/PATRIK STRAUB

Das Ziel ist eine einheitliche, wiedererkennbare und kundenfreundliche Fahrgastinformation, wie es in der Informationsanfrage auf dem Beschaffungsportal Simap heisst. Im Optimalfall solle diese hochdeutsche Durchsage einen baseldeutschen Akzent haben.

Laut BVB-Sprecher Benjamin Schmid kann dies eine vollständig synthetische Stimme sein, oder eine Mischlösung mit Bausteinen aus menschlicher Stimme, wie er auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagt.

Derzeit sind verschiedene Lösungen im Einsatz. Am bekanntesten dürften die eingesprochenen Ansagen von Prisca Hänggi sein. «Ihre geschätzte Stimme begleitet uns seit Jahrzehnten», erklärt Schmid. Aufnahmen im Tonstudio seien aber aufwändig und teuer.

Es gebe aber auch teilweise live gesprochene Ansagen direkt aus der Leitstelle und eine KI-Stimme, die sehr künstlich klinge, sagt Schmid. Oder wie es im Simap heisst: «Dadurch besteht heute ein uneinheitliches Klangbild».

Im Sinne einer angestrebten Vereinheitlichung machen die BVB gemäss Schmid nun eine Marktabklärung.

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