Ab Juli wird das E-Post Office ersetzt. Kunden müssen ihre Daten selbst übertragen. Das Angebot soll aber ähnlich sein.
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Das Logo der Schweizerischen Post. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Post ersetzt ihr E-Post-Office.
  • Das neue Portal soll ab Juli bereit sein.
  • Kunden werden dann nochmals informiert und müssen ihre Daten selber übertragen.

Die Post ersetzt ab diesem Sommer ihren digitalen Briefkasten E-Post Office durch ein neues Portal. Kundinnen und Kunden müssen ihre Daten im Juli selber auf eine neue Plattform übertragen.

Die Post bestätigte am Dienstag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der Tamedia-Zeitungen. Die Nachfolgelösung werde voraussichtlich auf 1. Juli erhältlich sein. Betroffene Kunden würden dann nochmals informiert.

Das Angebot E-Post Office besteht seit 2014. Nutzerzahlen wollte die Post auf Anfrage nicht mitteilen. Die Post entwickelt laut eigenen Angaben ihr digitales Angebot für Privatkunden und KMU stetig weiter. Kunden wünschten sich zunehmend digitale Lösungen mit echtem Mehrwert: Lösungen müssten beispielsweise modular, cloudbasiert und in der Handhabung einfach sein.

Klara Business entwickelt neue Lösung

In einer ersten Version des neuen Angebots ist laut Post ein ähnlicher Funktionsumfang wie bei E-Post Office zu erwarten, nämlich: Empfang digitaler Sendungen, Scanningfunktion und Archivierung/Ablage sowie Zahlungsfunktion für ausgewählte Banken.

Die neue Lösung der Post entwickelt die Firma Klara Business AG, bei der die Post seit 2020 Mehrheitsaktionärin ist. Die Abschaltung der eigenen Lösung sei auch eine Konsequenz dieser Beteiligung, schreibt die Post. Klara Business mit Sitz in Luzern ist Teil der Axon-Gruppe, besteht seit 2016 und beschäftigt rund 110 Mitarbeitende.

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