Zum Jahresabschluss fanden wieder mehr Gäste den Weg in Berggebiete. Auch aus dem Ausland kamen mehr Leute.
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Sonnenanbeter geniessen auf der Kleinen Scheidegg das schöne Winterwetter mit Blick auf die Eigernordwand. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Zu den Feiertagen kann die Schweizer Tourismusbranche ein positives Fazit ziehen.
  • Über Weihnachten und Neujahr waren die Unterkünfte vor allem in Berggebieten gut gefüllt.
  • Auch Skigebiete vermelden bisher Positives.

Die Schweizer Tourismusbranche zieht ein positives erstes Fazit zu den Feiertagen. Vor allem in den Berggebieten seien die Unterkünfte über Weihnachten und Neujahr gut gefüllt gewesen. Das zeigt eine «Pulsmessung» des Branchenverbandes Schweiz Tourismus vom Dienstag. Neben der einheimischen Nachfrage haben auch europäische Gäste das Geschäft belebt.

Gegenüber demselben Zeitraum vor einem Jahr hätten Buchungen von Gästen aus dem Ausland wieder um 10 bis 15 Prozent zugenommen, so die Meldung. Das sei zwar weniger als erhofft, aber immerhin würden damit schon rund 90 Prozent des Vorkrisen-Wertes von 2019 erreicht.

Erste positive Rückmeldungen gibt es auch von den Skigebieten: So glückte etwa der Jungfrau-Skiregion im Berner Oberland mit 192'300 Eintritten bis Ende Dezember der «beste Start der letzten zehn Jahre», wie die Jungfraubahn am Dienstag in einem separaten Communiqué mitteilte. Hauptgrund für diesen Auftakt war neben dem guten Wetter allerdings auch die Eröffnung der V-Bahn Ende 2020, dank der die Wintersportler schneller ins Skigebiet gelangen konnten.

Einen leichten Dämpfer habe es in den Bergregionen gegen Ende Jahr aufgrund des Regen- und Tauwetters gegeben, schreibt der Branchenverband. So hätten vor allem Tagesgäste aufgrund der Wetterverhältnisse oft auf Kurzausflüge in die Berge verzichtet.

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