Portugals Innenministerin tritt nach Unwettern zurück

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Portugal,

Nach Kritik am Umgang mit den schweren Unwettern der vergangenen zwei Wochen auf der iberischen Halbinsel ist Portugals Innenministerin Maria Lúcia Amaral zurückgetreten.

unwetter
Nach den schweren Unwettern ist Portugals Innenministerin Maria Lúcia Amaral zurückgetreten. - keystone

Amaral sei der Ansicht, dass sie nicht mehr über die «persönlichen und politischen Voraussetzungen» für das Amt verfüge, teilte das Präsidialamt in Lissabon mit. Ihre Aufgaben würden vorübergehend von Ministerpräsident Luís Montenegro übernommen, hiess es.

Bei den Unwettern kamen in Portugal mindestens acht Menschen ums Leben. Die Schäden belaufen sich nach amtlicher Schätzung auf mehr als vier Milliarden Euro. Die Regenfälle hielten am Mittwoch in Teilen des Landes an. In Spanien war vor allem der Süden des Landes von den Unwettern betroffen.

Kritisiert wurden in Portugal sowohl die unzureichende Vorbereitung auf die Stürme als auch das Krisenmanagement. Amarals Rücktritt sei der Beweis dafür, dass die konservative Regierung versagt habe, sagte der Generalsekretär der oppositionellen Sozialistischen Partei, José Luís Carneiro.

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Kommentare

User #1064 (nicht angemeldet)

Aber wieso geht er deswegen durchs Wasser.

User #4301 (nicht angemeldet)

Kenne Portugal sehr gut und es war noch nie so, dass die Politik sich um die Probleme der Menschen gekümmert hat. Am schlimmsten waren die Sozialisten aber das Volk versteht einfach nichts von Politik und interessiert sich nicht. Deshalb geht es Portugal auch so schlecht.

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