Sturm in Portugal fordert Tote und hinterlässt Milliardenschäden
Der Sturm «Kristin» über Portugal forderte Tote, zerstörte Häuser und Infrastruktur, die Schäden belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro.

In Portugal haben aufeinanderfolgende Stürme mehrere Menschen getötet und enorme Schäden verursacht.
«SRF» meldet, dass die Zahl der Opfer seit vergangener Woche auf elf gestiegen ist. Der Sturm «Kristin» traf Portugal mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde.
Laut der Regierung verursachte «Kristin» direkte Schäden von mehr als 4 Milliarden Euro an Gebäuden, Infrastruktur und öffentlichen Einrichtungen. «Reuters» berichtet, dass die indirekten wirtschaftlichen Folgen diese Kosten noch deutlich erhöhen könnten.
Sturm «Kristin»: Portugal und Spanien kämpfen mit Hochwasser
Die nationale Zivilschutzbehörde meldete Hunderte Einsätze wegen Überschwemmungen, umgestürzter Bäume und Erdrutsche. Tausende Rettungskräfte waren im Einsatz, und zahlreiche Gebiete mussten vorsorglich evakuiert werden.
Schwere Regenfälle und Hochwasser verschlechterten die Lage auch in Spanien, besonders in Andalusien, wo der Wetterdienst AEMET rote Warnstufen ausrief. «Euronews» berichtet, dass Tausende Menschen in der Grenzregion vorsorglich evakuiert wurden.
Die portugiesische Regierung startete ein milliardenschweres Hilfsprogramm für den Wiederaufbau und die Unterstützung der Bevölkerung. Massnahmen beinhalten staatliche Kredite, finanzielle Hilfen und spezielle Programme zur Sicherung von Arbeitsplätzen.
Schäden und Evakuierungen bleiben hoch
Experten warnen, dass der Schaden sowohl in Wohngebieten als auch in industriellen Zentren wie Leiria erheblich ist. «Reuters» berichtet, dass einige Unternehmen neue Produktionsstätten planen, um zerstörte Fabriken zu ersetzen.
Die meteorologische Lage bleibt angespannt, weil weitere Sturmsysteme wie der Sturm «Leonardo» starke Regenfälle und Hochwasser bringen könnten. Portugiesische Behörden raten den Bürgern zu Notfallvorkehrungen und Vorratshaltung für mehrere Tage.

«Euronews» berichtet, dass portugiesische Behörden Notfallrucksäcke vorbereitet und Evakuierungspläne für gefährdete Regionen aktualisiert haben.












