Parmelin empfängt G7-Staats- und Regierungschefs im Juni in Genf
Bundespräsident Guy Parmelin empfängt in gut zwei Wochen in Genf die Staats- und Regierungschefs des G7-Gipfels von Evian auf der französischen Seite des Genfersees. «Wir werden bereit sein, wenn es soweit ist», versicherte er am Freitag in Genf vor den Medien im Hinblick auf Sicherheit, Demonstrationen und Protokoll.

«Es gibt immer Unvorhergesehenes in letzter Minute», räumte Parmelin bei einem Treffen im Schweizer Presseclub in Genf ein. Und er fügte hinzu, er könnte ein Buch über die Ereignisse schreiben, die sich beim Gipfeltreffen 2021 zwischen dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zugetragen hatten.
Parmelin weiss noch nicht, wie viel Zeit er mit den Staats- und Regierungschefs der G7 in Genf verbringen kann. Auch nicht, was er selbst in Evian tun wird. Die Gespräche über eine Entschädigung der Umtriebe in der Schweiz durch Frankreich gehen indes weiter.
Am Freitag traf sich Parmelin mit der Chefin der Genfer Kantonspolizei, Monica Bonfanti. Das Ziel sei, dass alles reibungslos verlaufe – auch bei der Demonstration am 14. Juni in Genf, falls sie stattfinde, sagte der Bundespräsident.
Parmelin rief schliesslich die ganze Schweiz dazu auf, sich für das internationale Genf einzusetzen, das unter den Kürzungen der USA und anderer Länder für die Uno und für internationale Organisationen gelitten habe.
Der Bundespräsident gab sich überzeugt, dass Genf auch in den kommenden Jahren eine globale Plattform bleiben wird. Und er schätzt, dass die Gespräche zwischen den USA und dem Iran, die derzeit von Pakistan moderiert werden, langfristig wieder nach Genf zurückkehren könnten.










