Parkschäden werden immer teurer
Ein Parkschaden am Auto wird in der Schweiz immer teurer: Die Reparaturkosten sind gemäss Comparis innerhalb von zwei Jahren deutlich gestiegen.

Das Wichtigste in Kürze
- Reparaturen an einer Hintertür wurden zwischen 2023 und 2025 um fast 50 Prozent teurer.
- Bei acht von zehn untersuchten Bauteilen stiegen die Reparaturkosten an.
- Grund ist laut Comparis unter anderem die komplexer werdende Fahrzeugtechnik.
Ein Parkschaden am Auto kommt Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzern in der Schweiz immer teurer zu stehen. Die Kosten für die Reparatur haben sich innerhalb von zwei Jahren deutlich erhöht.
So wurden die reinen Reparaturarbeiten an einer Hintertür zwischen 2023 und 2025 um fast 50 Prozent teurer, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Auswertung des Online-Vergleichsdienstes Comparis hervorgeht.
Bei einer Seitenwand betrug der Anstieg im selben Zeitraum 41 Prozent, bei einem vorderen Kotflügel 32 Prozent. Bei acht von zehn untersuchten Bauteilen wurde die Reparatur teurer.
Moderater fiel der Preisanstieg bei Lackierungen und dem Ersatz von beschädigten Bauteilen aus. Eine Hintertür zu lackieren, kostete 2025 mit 246 Franken rund 3,5 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Der Ersatz einer Hintertür verteuerte sich um 9,2 Prozent auf durchschnittliche 1098 Franken.
Fahrzeugtechnik wird komplexer
Erklären lässt sich diese Entwicklung gemäss Comparis in Teilen durch die komplexer werdende Fahrzeugtechnik. So könne ein scheinbar einfacher Parkschaden heute auch Elektronik, Sensoren oder Assistenzsysteme betreffen. Auch höhere Verrechnungssätze und Margen dürften allerdings eine Rolle spielen.
Für die Analyse hat Comparis rund 7,3 Millionen Arbeitsvorgänge aus den Jahren 2023 und 2025 untersucht. Sie basiert auf Daten von Solera, einem Anbieter von Software- und Datenlösungen für die Berechnung von Fahrzeugschäden.








