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Novartis-Aktie bricht erneut ein und drückt auf den SMI

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Zürich,

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag erneut vom Schwergewicht Novartis ausgebremst worden. Nachdem der Basler Pharmakonzern zum zweiten Mal innert weniger Tage einen Rückschlag in einer klinischen Studie vermelden musste, ging es mit der Aktie bergab.

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Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag erneut vom Schwergewicht Novartis ausgebremst worden. - keystone

Eine Belastung für die Börse bleiben auch die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Zu den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA gesellten sich News zu Angriffen der pro-iranischen Huthi-Miliz auf den wichtigen Erdöllieferanten Saudi-Arabien. Das liess die Ölpreise weiter in die Höhe klettern.

Der Schweizer Leitindex SMI schloss den Handel am Dienstag 1,55 Prozent tiefer bei 14'057,61 Punkten ab und fiel somit erstmals seit Ende Juni unter die Schwelle von 14'100 Zählern. Bereits am Montag hatte der Index beinahe ein Prozent eingebüsst.

Wichtige europäische Märkte traten am Dienstag mehr oder weniger auf der Stelle und die Wall Street startete nach der feiertagsbedingten Pause im Minus in die verkürzte Börsenwoche.

Der grösste Bremsklotz am Bein des SMI waren die Novartis-Papiere, die mit knapp 11 Prozent auf 111,80 Franken abrutschten. Gemessen an der Marktkapitalisierung resultierte so der grösste Tagesverlust in der Börsengeschichte von Novartis.

Nachdem der Konzern über das Wochenende bereits enttäuschende Studiendaten zu der Herz-Kreislauf-Behandlung Pelacarsen melden musste, folgte am Dienstag der nächste Schlag. Der Produktkandidat Del-desiran gegen eine seltene Muskelerkrankung verfehlte ebenfalls wichtige Studienziele. Beide Mittel hätten mittelfristig das Wachstum von Novartis absichern sollen, hielt ein Analyst fest.

Deutliche Abgaben verbüssten auch die Titel des Branchennachbarn Roche (-0,9 Prozent). Demgegenüber waren die Papiere des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé (+2,1 Prozent) für den SMI eine willkommene Stütze. Finanzchefin Anna Manz sprach vor Investoren von einer weitgehend stabilen Profitabilität im weiteren Jahresverlauf, trotz höherer Energie- und Treibstoffkosten.

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