Neuorganisation: Tamedia streicht bis zu 30 Stellen
Das Medienhaus trennt Print und Digital organisatorisch. Für die Betroffenen gilt ein Sozialplan, die Redaktion bleibt unangetastet.

Das Wichtigste in Kürze
- Tamedia streicht 25 bis 30 Stellen wegen einer Neuorganisation.
- Print- und Digitalgeschäft werden ab März 2026 getrennt geführt.
- Betroffene erhalten Unterstützung durch einen Sozialplan.
Das Medienhaus Tamedia baut weitere Stellen ab. Gemäss dem Unternehmen geht es um 25 bis 30 Vollzeitstellen. Der Schritt steht im Zusammenhang mit einer Neuorganisation.
Per 1. März würden Print- und Digitalgeschäft organisatorisch voneinander getrennt, teilte Tamedia am Dienstag mit. Künftig würden sie in eigenen Geschäftsbereichen geführt. Für die betroffenen Mitarbeitenden komme ein Sozialplan zur Anwendung.
Digitalgeschäft soll massiv wachsen
Das Digitalgeschäft solle massiv vorangetrieben werden, schrieb das zur TX Group gehörende Medienunternehmen. Mit der Neuaufstellung reagiere man auf die veränderten Marktbedingungen und das sich wandelnde Nutzungsverhalten der Leser.
Die Organisation der Redaktionen bleibt laut Mitteilung unverändert. Die Kernmarken des Unternehmens seien vom Stellenabbau nicht betroffen.
Künstliche Intelligenz wird Teil der Strategie
Unternehmensweit sollen zudem die neuen Möglichkeiten der technologischen Entwicklung genutzt werden. Insbesondere Anwendungen der künstlichen Intelligenz würden künftig verstärkt in redaktionelle und betriebliche Prozesse integriert, um Effizienz und Qualität weiter zu steigern.
Die entsprechenden Bereiche werden zur Einheit «AI & Data» unter der Leitung von Nadia Kohler zusammengefasst. Der Bereich ist direkt Tamedia-Chefin Jessica Peppel-Schulz unterstellt.














