Neues Team will jurassisches Comic-Festival Delémont’BD retten
Das jurassische Comic-Festival Delémont’BD verstärkt sich im Hinblick auf die Organisation seiner 12. Ausgabe vom Juni. Dies ist eine Reaktion auf die Querelen rund um die Veranstaltung, die in Kündigungen des gesamten Teams und des Direktors gemündet haben.

Die Delsberger Gaëlle Frossard und Célien Milani sowie Philippe Duvanel, ein ehemaliger Direktor des Festivals, wurden vorübergehend engagiert, um diese Herausforderung anzunehmen, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Es gehe darum, den Fortbestand einer Veranstaltung zu sichern, die 2014 ins Leben gerufen wurde und bis heute elf Mal stattgefunden hat.
Delémont’BD befindet sich derzeit in einer wichtigen organisatorischen Übergangsphase, nachdem die Vorsitzende des Organisationskomitees, Jessy Gigandet, ihre beiden Mitarbeiterinnen sowie der letzte Direktor, Cédric Humair, nacheinander das Unternehmen verlassen haben.
Jede dieser Personen habe angegeben, erschöpft zu sein, so die Organisatoren. Die Situation war dadurch verschärft worden, dass die Stadt Delsberg aufgrund von finanziellen Problemen die Höhe ihrer Subventionen für die Veranstaltung in Frage stellt.
Delémont'BD bleibe dennoch ein «wichtiges Ereignis für die Hauptstadt des Jura», heisst es in der Pressemitteilung des Festivals weiter. «Weit über die Grenzen hinaus bekannt, in der Schweiz und im Ausland, ist es das Flaggschiff der Kulturpolitik der Stadt und des Kantons Jura.»
Der Zeitplan und der «sehr geringe Vorbereitungsstand des Projekts» erforderten ein hohes Tempo, heisst es in der Mitteilung. Und das bei stark reduzierten personellen Ressourcen. Die Stiftung zeigt sich dennoch zuversichtlich.










