Neue Elektrobusse für Freiburger Verkehrsbetriebe
Die Freiburger Verkehrsbetriebe TPF setzen ab Dezember 24 neue Elektrobusse ein. Das Unternehmen will damit seine Busflotte klimaneutraler machen. Die neuen Busse werden ab dem Fahrplanwechsel im Dezember schrittweise in Betrieb genommen.

Die Fahrzeuge wurden am Mittwoch in Givisiez in Anwesenheit der Staatsräte Jean-François Steiert und Didier Castella sowie von TPF-Generaldirektor Serge Collaud offiziell vorgestellt, wie das Unternehmen mitteilte. Es spricht von einem «Übergang in eine neue Ära». Die Investitionen belaufen sich auf rund 20 Millionen Franken.
Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um Mercedes-Benz eCitaro-Busse. Die von Daimler Buses Schweiz AG gelieferten Elektrofahrzeuge teilen sich in sechs 12-Meter-Busse und 18 Gelenkbusse mit einer Länge von 18 Metern auf. Die Fahrzeuge kommen sowohl im städtischen Verkehr als auch im Regionalnetz zum Einsatz.
Im Verkehrsnetz der Agglomeration Freiburg ermögliche die Einführung der neuen Elektrobusse die Fortsetzung der Dekarbonisierung, die bereits vor vielen Jahren mit den batteriebetriebenen Trolleybussen begonnen hatte, heisst es in der Mitteilung weiter.
In der Agglomeration Freiburg werden zunächst fünf Gelenkbusse auf der Linie 9 verkehren. Im Netz der Agglomeration Bulle fahren künftig fünf Gelenkbusse auf der Linie 202, womit diese komplett elektrifiziert wird. Weitere 14 Elektrobusse bedienen künftig Regionalstrecken in den Bezirken Glane, Greyerz und Sense.
Parallel zur Flotte bauten die TPF die Ladeinfrastruktur aus. Die Busse können nachts im Depot per Stecker oder an Endhaltestellen via Pantograf und Ladeschiene geladen werden.
Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe beschäftigen rund 1500 Mitarbeitende. Der Geschäftssitz befindet sich in Givisiez.






