Nach Deponie-Erdrutsch keine Asbestfasern im Escherkanal gefunden

Keystone-SDA Regional
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Glarus,

Beim Erdrutsch der Ardega-Deponie in Glarus Nord Ende Oktober gelangten keine Asbestfasern oder Deponiematerial in den Escherkanal.

Erdrutsch
Ende Oktober ereignete sich auf der Ardega-Deponie in Glarus Nord ein Erdrutsch, der das rechte Ufer der Linth (Escherkanal) zur Flussmitte verschob und Teile des Kanals blockierte. - Kanton Glarus / Foto: Linthwerk

Die Gemeinde Glarus Nord hat mittels Röntgenuntersuchungen nachweisen können, dass beim Erdrutsch der Ardega Deponie Ende Oktober keine Asbestfasern in den Escherkanal gelangt sind. Zwar wurde beim Ereignis ein erheblicher Teil des Uferbereichs in den Fluss gedrückt, jedoch rutschte kein Deponiematerial ins Wasser.

Das in den Kanal gelangte Ufermaterial sei grundsätzlich sauber, schrieb der Kanton Glarus am Dienstag in einer Mitteilung. Eine Gefährdung des Flusses sei deshalb nahezu ausgeschlossen.

Vorsorgliche Wasserproben und Untersuchungen

Dennoch habe man vorsorglich Wasserproben entnommen und werde dies auch künftig periodisch wiederholen. Dabei werde das Wasser auf relevante Schadstoffe untersucht.

Bis Ende November war rund die Hälfte des in den Kanal gerutschten Erdmaterials entfernt worden. Die flussaufwärts liegenden Speicherkraftwerke konnten ihre Stromproduktion wieder sukzessive aufnehmen.

Wiederaufnahme der Stromproduktion

Diese mussten die Produktion zunächst pausieren, um Abflussspitzen im verstopfen Escherkanal zu vermeiden. Bis Ende Jahr soll wieder eine uneingeschränkte Stromproduktion möglich sein.

Mit einem externen Gutachten soll die Ursache für den Erdrutsch Ende Oktober abgeklärt werden. Die Deponie bleibt bis Ende Jahr geschlossen.

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Kommentare

User #3994 (nicht angemeldet)

Im Gäsi wurden dem oberen Strand entlang schon vor einigen Jahren nachweislich Asbestfasern gefunden; und hier ist alles heile Welt?. Logisch die Folgen wären ja auch sehr unangenehm. . .

User #2436 (nicht angemeldet)

Ahaa, keine Asbestfasern gefunden. Wer unter der leuchtenden Strassenlaterne in der Nacht seinen in der Dunkelheit verlorenen Schlüssel sucht..na ja. Etwas mehr mit Fleiss in Richtung Walensee suchen, ja dann wirds plötzlich hell, sehr hell.

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