Mutter ruft Polizei, um ihrem Sohn (11) Angst zu machen – Geldstrafe
Eine Frau (49) aus dem Kanton Freiburg ruft die Polizei und behauptet, ihr Sohn bedrohe sie mit einem Messer. Doch damit hat sie bewusst Lügen verbreitet.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Mutter droht ihrem Sohn mit der Polizei – weil er nicht ins Bett gehen will.
- Sie macht Ernst und wählt die Nummer 117.
- Sie lügt die Beamten eiskalt an. Und kassiert eine Geldstrafe.
Diese Lüge einer Freiburgerin hat strafrechtliche Folgen.
Mit Sirenen und Blaulicht rückt die Kantonspolizei Freiburg zu ihrer Wohnung aus, weil die 49-Jährige den Notruf gewählt hat. Sie behauptet am Telefon, ihr Sohn (11) bedrohe sie mit einem Messer.
Doch als die Polizei bei ihr ankommt, trifft sie eine völlig ruhige Situation vor, wie die Zeitung «La Liberté» berichtet. Der Bub beteuert, dass nichts vorgefallen sei. Daraufhin gesteht die Mutter, gelogen zu haben.
Der Grund: Ihr Sohn habe sich geweigert, ins Bett zu gehen. Daraufhin habe sie die Polizei gerufen, weil sie ihm «Angst machen» wollte.
Anruf kostet sie 1375 Franken
Es ist gemäss der Zeitung nicht das erste Mal, dass die Frau solche Lügen in die Welt setzt.
Sie ist in den vergangenen zehn Jahren bereits dreimal wegen falscher Anschuldigungen verurteilt worden – zuletzt 2024 und 2025.
Nun wurde sie zu einer unbedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen verurteilt. Weil sie auf Sozialhilfe angewiesen ist, beläuft sich der Tagessatz auf den gesetzlichen Mindestbetrag von 30 Franken.
Inklusive der Gerichtskosten ergibt sich für die 49-Jährige für diese Erpressungs-Lüge eine Rechnung von insgesamt 1375 Franken.














