Mittlerweile 150 Schadensmeldungen nach «Tätsch»-Explosion
Die Zahl der Schadensmeldungen nach der Explosion in der Versuchs- und Schulungsanlage «Tätsch» in Illnau-Effretikon hat in den vergangenen Tagen noch deutlich zugenommen.

Nachdem in den ersten Tagen erst 70 Schadensmeldungen eingingen, sind es mittlerweile bereits 150. Dies gab die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag auf Anfrage bekannt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete inzwischen ein Strafverfahren gegen mögliche Verantwortliche.
Die genaue Ursache der Explosion und deren Umstände würden weiterhin von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft ermittelt. Genauere Angaben dazu wollte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage nicht machen.
Am 25. Februar explodierten in der Anlage «Tätsch» mehrere hundert Kilogramm Sprengstoff, die hätten fachgerecht entsorgt werden sollen. Der Knall war bis nach Zürich zu hören und hinterliess einen Krater mit mehreren Metern Durchmesser. Die Druckwelle beschädigte Dächer, Mauern, Fenster und Türen. Auch ein Aquarium ging zu Bruch.










