Mitte will Präsidium an Appellationsgericht Basel-Stadt ergattern
Die Basler Mitte-Partei will einen Gerichtspräsidenten am Appellationsgericht stellen. Dafür nominiert sie Alberto Fabbri, derzeit Richter am Bundesstrafgericht und ehemaliger Erster Staatsanwalt von Basel-Stadt, wie sie am Dienstag mitteilte.

Die Nominierung für die Wahl am 27. September erfolgte an der Mitgliederversammlung am Montagabend, wie die Partei schreibt. Aus ihrer Sicht sei die Besetzung der Präsidien am Appellationsgericht zur linkslastig. «Eine ausgewogenere Besetzung» sei angezeigt.
Fabbri sei ein fachlich und persönlich überzeugender Kandidat. Er sei zudem Lehrbeauftragter im Fachbereich Strafrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel.
Die SP stellt derzeit fünf von neun Präsidien am höchsten kantonalen Gericht. Aus ihren Reihen hat Christian Hoenen auf Ende 2026 seinen Rücktritt angekündigt. Deshalb wird es im Herbst zu einer Ersatzwahl kommen.
Die übrigen vier Präsidien sind gegenwärtig von je einem Richter oder einer Richterin von Grünen, FDP, LDP und SVP besetzt. Die aktuelle sechsjährige Amtsperiode dauert noch bis 2027. Vor deren Ende wird es eine Gesamterneuerungswahl geben.






