Menschen in Schweizer Städten bekunden Solidarität mit der Ukraine

Keystone-SDA
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Zürich,

Gleich in mehreren Schweizer Städten versammelten sich am Dienstagabend Menschen, um mit Flaggen und Transparenten dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine zu gedenken. Von Zürich bis Genf verliefen die Kundgebungen friedlich.

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Rund 1000 Menschen demonstrieren in Zürich für die Ukraine. - Nau.ch

Rund 1000 Menschen versammelten sich am Dienstagabend in der Stadt Zürich um ihre Solidarität zu zeigen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort feststellte. Die Demonstrantinnen und Demonstranten trafen sich um kurz nach 18 Uhr auf dem Helvetiaplatz. Mit Transparenten und Ukraine-Flaggen zogen sie durch die Stadt bis zum Bürkliplatz. Dort fand eine Abschlusskundgebung mit verschiedenen Rednern statt.

Der Verein «Helvetia For Ukraine» hat die Veranstaltung organisiert. Nur gemeinsam könne man die Wahrheit ans Licht bringen und einen Gerechten Frieden fordern«, schreibt der Verein in einem Instagram-Post.

In Zug protestierten rund 60 Personen gegen das «Füllen von Putins Kriegskasse». Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee hatte zusammen mit den Alternativen-die Grünen und ukrainischen Flüchtlingen zu einer Mahnwache aufgerufen. Mit ukrainischen Fahnen und Friedensfahnen forderten die Teilnehmenden am oberen Postplatz Sanktionen von russischem Flüssiggas sowie die Fortsetzung der Sanktionierung von Nordstream 2, wie ein Reporter von Keystone-SDA berichtete.

Auch in der Westschweiz versammelten sich die Menschen auf den Strassen. Rund 200 Menschen trafen sich vor der Saint-Laurent-Kirche in Lausanne, um anschliessend einem Benefizkonzert beizuwohnen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur berichtete. Die bei diesem Konzert gesammelten Spenden kommen laut den Veranstaltenden der humanitären Hilfe in der Ukraine zugute. Mehrere Sängerinnen und Sänger, darunter ein Kinderchor und eine Jugendgruppe, traten abwechselnd auf dem Juniplatz auf.

Auf dem Flyer zur Ankündigung des Konzerts schrieben verschiedene pro-ukrainische Organisationen: «Wir haben kein Recht, uns an den Krieg zu gewöhnen.» Sie fügten hinzu: «Während Sie diese Zeilen lesen, kämpft die Ukraine weiter – für ihre Freiheit, für das Völkerrecht, für die Sicherheit und Freiheit ganz Europas.»

In Neuenburg versammelten sich am Dienstagnachmittag laut Arcinfo rund 50 Menschen, um ihre Unterstützung für die Ukraine zu bekunden. RTS berichtete seinerseits, dass sich fast 300 Menschen auf dem Place des Nations in Genf versammelt hatten. Sie folgten einem Aufruf der Ständigen Vertretung der Ukraine bei den Vereinten Nationen und mehrerer Verbände.

Auf der Kurznachrichtenplattform X meldete sich am Dienstag auch Bundespräsident Guy Parmelin zu Wort. Er lobte in seinem Post die immense Widerstandskraft der ukrainischen Bevölkerung. Weiter versicherte er, dass die Schweiz die Ukraine mit humanitärer Hilfe und beim Wiederaufbau unterstützt. «Sie setzt sich entschieden für einen gerechten und dauerhaften Frieden ein», schrieb Parmelin.

Kommentare

User #5406 (nicht angemeldet)

Nach der Demo geht es wieder mit dem Flixbus in den Urlaub.

User #6021 (nicht angemeldet)

Das heisst Ukraine wollen keine Krieg und doch mit Russland zusammenarbeiten und Frieden, aber Selenskyj muss als Präsident Ukraine nicht mehr im Amt.

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