Mengenrabatte auf umsatzstärkste Medikamente sollen Prämien drücken

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Bern,

Mit Mengenrabatten auf den meistverkauften Medikamenten will das Parlament gegen die stetig steigenden Gesundheitskosten vorgehen.

Prämien
Mengenrabatte auf umsatzstärkste Medikamente sollen Prämien drücken. - keystone

Der Bundesrat stellt nun die Umsetzung dieser und weiterer Massnahmen zur Diskussion.

Vor knapp einem Jahr hatte das Parlament einem Paket zur Dämpfung der Gesundheitskosten zugestimmt. Dabei ging es unter anderem um die Weitergabe von Mengenrabatten. Der Bundesrat hat nun das Vernehmlassungsverfahren zu den entsprechenden Verordnungsänderungen eröffnet, wie er am Donnerstag mitteilte.

Von den über 3000 Medikamenten auf der Spezialitätenliste verursachen die achtzig bis hundert Meistverkauften laut dem Bundesrat mehr als ein Drittel der Arzneimittelkosten der Grundversicherung. Das entspreche drei Milliarden Franken.

Mit den geplanten Mengenrabatten sollen künftig 350 Millionen Franken im Jahr eingespart werden, ohne die Arzneimittelversorgung zu beeinträchtigen. Daneben soll die Abgabe kostengünstigerer Generika und Biosimilars gefördert werden.

Kommentare

Urs Hagen

Man muss mal offen legen wie die Krankenkassenausgaben verteilt sind. Ich denke die Medikamente sind ein kleiner Teil der Kosten. Dazu mal die Administrationsspesen ausweisen die mit den Kranken nichts zu tun haben, die Kosten für Informatik und Sonstigen Mist der den Ärzten noch angehängt werden. Mein ehemaliger Arzt ist nach Neuseeland zurück weil er genug hatte vom Administrativen Unsinn in seiner Schweizer Arztpraxis

User #6520 (nicht angemeldet)

Medikamente erhalten sollte nur noch dürfen, wer seine KK-Prämien selbst bezahlt.

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