Mehr als 150 demonstrieren in Genf gegen Corona-Einschränkungen

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    Genève,

    Zwischen 150 und 200 Menschen haben am Freitagabend in Genf bei einer nicht genehmigten Kundgebung gegen die pandemiebedingten Einschränkungen protestiert. Es kam zu mehreren Festnahmen.

    Die Polizei nahm bei der nicht genehmigten Kundgebung gegen die Pandemiebeschränkungen in Genf mehrere Personen fest.
    Die Polizei nahm bei der nicht genehmigten Kundgebung gegen die Pandemiebeschränkungen in Genf mehrere Personen fest. - sda - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rund 200 Menschen haben am Freitagabend in Genf gegen die Corona-Massnahmen demonstriert.
    • Die Kundgebung war nicht genehmigt, es kam zu Festnahmen.

    Zwischen 150 und 200 Menschen haben am Freitagabend in Genf bei einer nicht genehmigten Kundgebung gegen die pandemiebedingten Einschränkungen protestiert. Es kam zu mehreren Festnahmen.

    Fast alle ohne Masken, versuchten die Demonstranten schnell zu den Standorten der Genfer Behörden zu marschieren.

    Die Polizei reagierte rasch, errichtete eine Absperrung und zwang die Demonstranten zurück auf den Platz, wo sie sich versammelt hatten. In der Nähe war sogar ein Park gesperrt worden, um die Ausbreitung der Versammlung zu verhindern.

    Polizei führte Personenkontrollen durch

    «Ist das Freiheit? Schämt euch!», rief eine Frau mit einem Kind im Arm den Sicherheitskräften zu. Beleidigungen gegen die Polizei ertönten - von «Kollaborateure» bis «Gestapo», einige mit rassistischen Untertönen. Schilder prangerten eine «Diktatur» unter dem Deckmantel des Coronavirus an. «Hört auf, unsere Bistros zu töten», rief ein Demonstrant.

    Nach einer Weile begann die Polizei Personenkontrollen durchzuführen. Obwohl es Dutzenden von Demonstranten gelang, aus der Polizeiabsperrung herauszukommen, umzingelte die Polizei die lautstärkeren. Widerspenstige Demonstranten wurden festgenommen, darunter auch einer, der von der Motorradeinheit eingeholt wurde.

    Es dauerte etwas mehr als eine Stunde, bis der Platz geräumt war. Der Verkehr rund um das Gelände wurde unterbrochen und dann wieder aufgenommen.

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