Mit der Massnahme will der Kanton die Ausbreitung des Coronavirus in den Schulen verhindern.
Ein Schild weist an einer Schule auf die Maskenpflicht hin. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/Archiv
Ein Schild weist an einer Schule auf die Maskenpflicht hin. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/Archiv - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In stark betroffenen Regionen wird die Testintensität an Schulen intensiviert.
  • Statt bisher einmal pro Woche testen diese Schulen bis auf Weiteres zweimal wöchentlich.

Im Kanton Graubünden gilt ab Dienstag an Schulen ab der dritten Klasse die Maskenpflicht. Mit dieser zusätzlichen Massnahme soll die Ausbreitung der Pandemie in den Schulen verhindert werden.

In den Regionen Imboden, Landquart, Moesa, Plessur, Prättigau, Surselva und Viamala gelte ab Dienstag ab der dritten Primarklasse bis und mit Oberstufe eine Maskenpflicht, wie die Staatskanzlei des Kantons am Montag mitteilte. Zudem würden in den Regionen Imboden, Landquart und Plessur die Schultests zweimal statt einmal wöchentlich durchgeführt.

Höchste Anzahl an Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie

Graubünden verzeichne derzeit die höchste Anzahl an Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie. Betroffen seien insbesondere auch die jüngeren Bevölkerungsschichten. Die Maskenpflicht gelte vorerst bis zu den Weihnachtsferien in den Regionen Imboden, Moesa, Landquart, Plessur, Prättigau, Surselva und Viamala in allen öffentlichen und privaten Schulen, jeweils auf dem gesamten Schulareal und für alle Personen.

Um das Screening in den Schulen zu verfeinern, werde in stark betroffenen Regionen (Imboden, Landquart und Plessur) die Testintensität erhöht: statt bisher einmal pro Woche, testen die Schulen bis auf Weiteres zweimal wöchentlich, wie es weiter hiess. Ende Dezember 2021 werde die Lage neu beurteilt und über das weitere Vorgehen entschieden.

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