Mark Zuckerberg soll Grundeinkommen in Rheinau ZH retten

    Das Crowdfunding für das Grundeinkommen-Experiment in Rheinau kommt nicht vom Fleck. Nun soll Facebookgründer Mark Zuckerberg aushelfen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Crowdfunding für das Grundeinkommen-Experiment in Rheinau ZH stagniert bei 2 Prozent.
    • Jetzt bitten die Initianten den Facebookgründer Mark Zuckerberg um Hilfe.
    • Zuckerberg ist bekennender Fan von einem Grundeinkommen.

    Das Crowdfunding für das bedingungslose Grundeinkommen in Rheinau ZH geht in die Schlussphase. Noch 17 Tage bleiben, um sechs Millionen Franken aufzutreiben. Sonst fliessen die schon gesammelten 140'000 Franken den Bach, oder besser den Rhein, runter.

    Hilferuf an Zuckerberg

    Die Initianten gehen jetzt einen neuen Weg: Auf sozialen Medien schreiben sie die Reichen dieser Welt an. «Lieber Mark, du sagtest: Wir sollten Ideen wie das Bedingungslose Grundeinkommen entdecken. Bitte unterstütze uns!» So der Hilferuf aus Rheinau ZH.

    Nicht nur Zuckerberg habe man angefragt, sagt Initiantin Rebecca Panian: «Wir schreiben jetzt bekannte Persönlichkeiten an, die hinter der Idee stehen – no risk no fun». So twitterte Rheinau auch Tesla Gründer Elon Musk an.

    Rheinau will Bekannte und Reiche anfragen

    Die Unterstützung von Superreichen ist dringend nötig. Erst 2 Prozent der sechs Millionen sind zugesichert. «Es war von Anfang an ein crazy Unterfangen, aber wir geben weiterhin alles», sagt Panian. Auch wenn man scheitern sollte, die Fakten und Daten, welche in Rheinau gesammelt wurden seien wichtig für die Idee des Grundeinkommens.

    Auch reiche Schweizer werden jetzt angeschrieben, Bertrand Piccard hat bereits eine Aufforderung gekriegt, so Panian. Damit wolle man weitermachen.

    Zuckerberg soll Grundeinkommen retten.
    Zuckerberg soll Grundeinkommen retten. - Keystone

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