Stadt Luzern

    Luzerner Justiz will künftig papierlos arbeiten

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Mit dem Start des Programms «Digitale Justiz 28» (DJ28) sollen Papier und physische Ordner durch elektronische Akten ersetzt werden.

    Akten Büro
    Luzerner Justiz will künftig papierlos arbeiten. (Symbolbild) - keystone

    Die Luzerner Justiz will künftig papierlos unterwegs sein. Mit dem Startschuss des Programms «Digitale Justiz 28» (DJ28) sollen Papier und physische Ordner durch eine elektronische Justizakte ersetzt werden.

    Ziel ist es, dass Prozesse optimiert und Verfahren effizienter geführt werden können, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons am Donnerstag mitteilte. Sogenannte «Medienbrüche» – das Hin- und Herschieben von Aktenbergen über den Postweg – sollen damit verhindert werden.

    Sichere Plattform für die digitale Transformation

    Ablaufen werde dies über die sichere Justizplattform «Justitia.Swiss», hiess es weiter. Die Justizbehörden sowie die Anwältinnen und Anwälte werden gesetzlich zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.

    Voraussetzung sei jedoch die Schaffung der schweizerweiten elektronischen Identität (E-ID) sowie die Verabschiedung der notwendigen Rechtsgrundlagen durch den Bund und den Kanton.

    Das Programm soll bis 2028 umgesetzt werden. Die Luzerner Gerichte, die Staatsanwaltschaft und der Justizvollzug entwickeln das Programm gemeinsam.

    Kommentare

    User #1344 (nicht angemeldet)

    Wollen ist die eine Sache. Umsetzen die andere.

    User #4663 (nicht angemeldet)

    elektronische Identität, wie kann man nur so fahrlässig sein um sowas zu wollen?

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