Swissmedic

    Leichte Zunahme bei unerwünschten Nebenwirkungen von Tierarznei

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    Bern,

    Mehr Nebenwirkungen von Tierarzneimitteln wurden im vergangenen Jahr gemeldet als im Vorjahr.

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    Der Arzneimittelbehörde Swissmedic wurden 462 Meldungen von unerwünschten Nebenwirkungen von Tierarznei gemeldet. Meistens waren Hunde betroffen. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Ein Hund frisst sein Flohhalsband, ein Mädchen verabreicht einem Hund beim Spielen acht Anti-Parasiten-Tabletten: Im vergangenen Jahr wurden der Arzneimittelbehörde Swissmedic 462 Meldungen von unerwünschten Nebenwirkungen von Tierarznei gemeldet. Das sind 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Mit 273 Fällen sind am meisten Hunde und mit 115 Fällen am zweitmeisten Katzen betroffen gewesen, wie dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht von Swissmedic zu entnehmen ist. 41 Meldungen betrafen Kühe, Rinder oder Kälber, und 14 unerwünschte Wirkungen gab es bei Pferden.

    Häufigste Probleme durch Antiparasitika

    Die meisten unerwünschten Vorfälle wurden bei Antiparasitika wie zum Beispiel Mittel gegen Zecken (142 Meldungen) gemeldet, gefolgt von Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten (111) und Hormonpräparaten (82). In 125 Fällen wurde eine Unwirksamkeit vermutet, meistens bei Antiparasitika und Hormonpräparaten etwa zur Unterdrückung der Fruchtbarkeit.

    104 Mal hat ausserdem versehentlich ein Mensch die Tierarznei eingenommen: bei einem Drittel wegen Verwechslung, bei einem weiteren Drittel waren es versehentliche Kontakte mit der Tierarznei und beim letzten Drittel haben Kinder die Tiermedikamente geschluckt.

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    Kommentare

    User #4024 (nicht angemeldet)

    Als gott uns die flut gab, versteckten sich hunde vor gott, weil sie uns lieben, loyalität bis zum tod. Und wir danken es ihnen so? Retten wir unsere buddys auf 4 heiligen pfoten, ich verneige mich vor eurer weisheit im jetzt zu leben, euer vertrauen das ihr uns gebt! Ich liebe euch alle, mit und ohne beine, mit flügel und krallen. Bleibt so wie ihr seit uns beschützt uns menschen vor unserer dummheit, ich bitte euch ein letztes mal darum. Wir sind nicht alle gleich!

    User #8803 (nicht angemeldet)

    Von 462 gemeldeten unerwünschten Nebenwirkungen von Tiermedizin betreffen 104 einen Verzehr durch Menschen? Alle Achtung, Homo sapiens.

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