Wetter

    «Lebensgefahr» in Deutschland: Wie schlimm wird unser Wetter?

    Elena Hatebur
    Elena Hatebur

    Bern,

    Die Winterpeitsche hat die Schweiz erwischt, in Deutschland überschlagen sich die Warnungen bezüglich Wetter. Müssen wir hierzulande nun mit Ähnlichem rechnen?

    Glätte Wetter
    Glatteis-Alarm: In der Schweiz könnte es in den nächsten Tagen zu angefrorenen Stellen kommen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Deutschland warnen Meteorologen, das Schnee-Wetter sei «lebensgefährlich».
    • «Meteoschweiz» gibt Entwarnung: In der Schweiz sei die Situation nicht vergleichbar.
    • Trotzdem kann es punktuell zu Glatteisbildung auf Strassen und Trottoirs kommen.

    Zweistellige Minusgrade, eisiger Wind und verschneite Strassen: Die Schweiz ist mit einem regelrechten «kalten Erwachen» in die Woche gestartet.

    Doch damit nicht genug: Die neuesten Prognosen deuten ab Freitag auf stürmisches Wetter hin. Vorübergehend sei sogar gefrierender Regen möglich, erklärte «Meteoschweiz» am Montag auf Anfrage.

    Bist du schon auf dem Glatteis ausgerutscht?

    In Deutschland überschlagen sich derweil die Warnungen. In einem aktuellen Bericht der «Bild»-Zeitung ist gar von «Lebensgefahr» die Rede. Müssen wir uns in der Schweiz auf ähnliche Zustände einstellen?

    Glatteis ist möglich – aber nur lokal

    Auf Anfrage von Nau.ch gibt «Meteoschweiz» Entwarnung. Die Situation in Deutschland sei nicht direkt mit jener hierzulande vergleichbar.

    «Lokal und am ehesten heute Nachmittag oder am Abend kann es sein, dass die Oberfläche, insbesondere an exponierten Stellen, anfriert.» Das erklärt der Meteorologe Eugen Müller.

    Grund dafür sei der zunehmende Westwind, der mildere Luft in die Schweiz bringe. In der Folge steige die Schneefallgrenze am Freitagabend auf über 1000 Meter. Statt Schnee könne es in tieferen Lagen zeitweise zu gefrierendem Regen kommen.

    Auf den Strassen ist wegen Wetter Vorsicht geboten

    Droht nun flächendeckendes Glatteis auf den Strassen? «Nein, man kann nicht von markanter Glatteisbildung sprechen», sagt Müller.

    Gefährlich könne es vor allem in der Übergangsphase werden. Also dann, wenn der Boden noch stark ausgekühlt ist, die Oberfläche aber bereits wärmer wird. Dann könne sich Glatteis bilden.

    Unbestritten ist jedoch: «Wir haben Winter, man muss sicher ungemein aufpassen.» Auch auf Strassen und Trottoirs könne es punktuell zu angefrorenen Stellen kommen.

    Für die kommenden Tage gilt daher: Ob zu Fuss oder mit dem Auto – erhöhte Vorsicht bleibt hinsichtlich Wetter angesagt.

    Kommentare

    User #1832 (nicht angemeldet)

    Kreisch! Klüümaaalaarm! "Das Zeitalter, des globalen Kochens hat begonnen" (Zitat UN Guterres) 🤣🤦😅!

    User #1530 (nicht angemeldet)

    Wieder mal Winter, wir hatten schon kältere und viel länger Minus Grade! Nur z.B. 1962/63 bis28 Grad Minus selbst auf der Arbeit gemessen. Aber eben Klima Wandel, die Metrologen schreiben so oder so der Winter 25/26 sei viel zu warm gewesen! Also nicht jammern, es ist zu warm!

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