Stadt Luzern

    Kunstmuseum Luzern geht der Frage der Schönheit nach

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Das Kunstmuseum Luzern präsentiert eine neue Ausstellung, die sich mit der Definition von «schöner Kunst» auseinandersetzt.

    Alexandre Calame
    Alexandre Calame, Ährenfeld bei Evian, 1853, Öl auf Leinwand, 77.5 × 119 cm. - Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stiftung BEST Art Collection Luzern, vormals Bernhard Eglin-Stiftung

    Das Kunstmuseum Luzern zeigt bis am 8. Februar 2026 eine neue Auswahl von Werken aus der Sammlung. Dabei geht es um die Frage, was «schöne Kunst» sein könnte.

    Immer wieder würden Besucherinnen und Besucher des Museums den Wunsch äussern, mehr «schöne Kunst» zu sehen, sagte Museumsdirektorin Fanni Fetzer am Freitag vor der Vernissage. Schön allein genüge aber nicht, es müsse auch interessant sein.

    Die von Alexandra Blättler kuratierte Ausstellung will anhand von Werken unterschiedlicher Epochen und Stile eine kleine Geschichte der Ästhetik nachzeichnen. Nicht nur die Vorstellung von Schönheit wandle sich, auch das Verhältnis von Schönheit und Kunst, erklärte das Museum zur Ausstellung.

    Kunst durch verschiedene Linsen betrachtet

    Die Ausstellung ist nach Begriffen gegliedert, welche mit Schönheit in Verbindung gebracht werden können. Der erste Saal trägt den Titel «systematisch» und zeigt konkrete Kunst. Die Schönheit dieser Kunst liegt in der Bildlogik.

    Es folgt «idyllisch» mit pittoresken, erhabenen oder idealisierten Landschaftsbildern. Die Landschaften können trotz ihrer Schönheit auch einen bedrohlichen Charakter annehmen, wie der Raum «schaurig schön» zeigt.

    Die Vielfalt der Ästhetik

    Unter dem Stichwort «attraktiv» werden Porträts und Bilder von Frauen gezeigt. Ein weiterer Raum – «simpel» – ist der Arte povera (arme Kunst) aus den 1970er-Jahren gewidmet, in der dem Überfluss die Konzentration auf das Wesentliche gegenübergestellt wurde. Der Ausstellungsteil «farbig» will die Bedeutung der Farbe für das ästhetische Empfinden zeigen.

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    Kommentare

    User #4299 (nicht angemeldet)

    Das K im Wort Kunst ist schön. Das K im Wort Krieg ist es nicht.

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