Kritik an JSVP ist für SVP-Präsident «Rechtsextremismus-Theater»

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Bern,

SVP-Präsident Marcel Dettling hat die Vorwürfe gegen Mitglieder der Jungen SVP als «Rechtsextremismus-Theater» kommentiert.

Marcel Dettling SVP
Die SVP überreichte die Initiative am Mittwochnachmittag mit 110'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei – dabei war auch Präsident Marcel Dettling. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die JSVP hat jüngst für mehrere negative Schlagzeilen gesorgt.
  • Die Mutterpartei hat sich bisher nicht zu den Rechtsextremismus-Vorwürfen geäussert.
  • Jetzt bezeichnet SVP-Präsident Dettling die Vorwürfe als «Rechtsextremismus-Theater.

Die Spitze der Mutterpartei äusserte sich bisher nicht zu den im Frühling aufgekommenen Rechtsextremismus-Vorwürfen. Es habe keine strafbare Handlung gegeben, sagte Marcel Dettling in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit CH Media.

Medien würden seit Jahren versuchen, der SVP Rechtsextremismus anzulasten. Es sei aber ein «No-Go, eine demokratische, freiheitliche und bürgerliche Partei wie die SVP in die rechtsextreme Ecke zu stellen», sagte der Parteipräsident. Rechtsbürgerlich dürfe nicht mit rechtsextrem verwechselt werden.

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Bisher hielt sich die Mutterpartei mit einem Kommentar zurück. Die Jungpartei sei eine eigenständige Partei und deshalb werde sich die SVP nicht einmischen, sagte etwa Sandra Sollberger, Mitglied des SVP-Parteileitungsausschusses, im April zum Schweizer Radio und Fernsehen.

Die Mutterpartei müsse nicht eingreifen wegen eines mutmasslichen Treffens der Strategiechefin der Jungpartei mit dem österreichischen Rechtsextremen Martin Sellner. Das sagte SVP-Bundesrat Christoph Blocher der «Neuen Zürcher Zeitung».

Geheimes Treffen mit Sellner sorgt für Stunk

Im April war es selbst innerhalb der Jungen SVP (JSVP) zu Kontroversen gekommen, und zwar wegen deren Strategiechefin Sarah Regez. Sie soll gemäss «SonntagsBlick» vom 31. März an einem geheimen Treffen mit Sellner teilgenommen haben, an dem auch Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung «Junge Tat» anwesend waren.

Regez kannte die die Referenten der Veranstaltung nach eigenen Angaben nicht. Der Name Sellner sei ihr kein Begriff gewesen, sagte sie Anfang April der «SonntagsZeitung».

Nils Fiechter Junge SVP
Nils Fiechter ist Präsident der Jungen SVP Schweiz. Jüngst hat seine Partei immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt. - keystone

Sechs Jungparteien forderten daraufhin die JSVP auf, sich vom Rechtsextremismus zu distanzieren. Die Jungen Grünliberalen kündigten im Juni an, die Zusammenarbeit mit der JSVP zu beenden.

Kommentare

User #957 (nicht angemeldet)

Sie sind ein Theater und bei ihnen s0llte man aufräumen

User #4448 (nicht angemeldet)

Wer hätte denn eine andere Antwort vom Präsidenten erwartet? Schade.

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